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Entdeckt Jordaniens Vergangenheit und Zukunft in Google Maps



Ab heute könnt ihr in Street View mehr als 30 historische Sehenswürdgkeiten Jordaniens entdecken. 
In diesem Gastbeitrag von Ihrer Majestät der Königin Rania Al Abdullah von Jordanien, erfahrt ihr mehr!

Was für ein großer Tag für Jordanien und alle Jordanier. Dank Google Street View können wir nun die reiche, stolze und abwechslungsreiche Geschichte unseres schönen Landes mit allen teilen, die mit dem Internet verbunden sind. Mehr als 30 unserer historischen Stätten stehen für virtuelle Entdeckungstouren bereit. Damit öffnet sich Menschen auf der ganzen Welt ein Fenster in unser magisches Königreich im Herzen des Nahen Ostens.

Über die Jahrtausende hinweg haben vergangene Zivilisationen ihre Spuren in Jordanien hinterlassen. Reste der Seidenstraße, die einst die verschiedenen Regionen der Welt im Handel verband. Antike Städte wie das römische Gerasa und Petra, die Hauptstadt der Nabatäer. Bedeutende religiöse Stätten wie der Berg Nebo und der Fluss Jordan. Diese Spuren können wir bis zum heutigen Tage sehen und entdecken.

Mit Street View haben baldige Besucher und Neugierige, die mehr über unser Land und seine Geschichte erfahren möchten, die Möglichkeit, Jordaniens einzigartiges historisches Erbe jetzt online zu entdecken. Das ist einer der Gründe, warum mir diese Technologie so sehr gefällt. Sie verbindet nicht nur Millionen von Menschen auf der ganzen Welt und zeigt uns damit, wie die Zukunft aussehen mag, sie lässt uns auch in die Vergangenheit schauen. Und wenn wir mehr über unsere Geschichte, unsere Kulturen und unsere Vergangenheit erfahren, dann erkennen wir, dass wir uns mehr gleichen als unterscheiden. Deshalb müssen wir diese Kulturschätze für zukünftige Generationen bewahren. Sie sind ein Tor zu unserer gemeinsamen Geschichte.

Auch heute noch, nachdem ich mehr Orte auf der Welt besucht habe, als ich zählen kann, versetzt mich die antike Stadt Petra in Staunen. Besucher können die gesamte, versteckt zwischen majestätischen Felsschluchten gebaute Stadt durchwandern und sich dabei vorstellen, wie das Leben im florierenden Handelszentrum wohl gewesen sein mag. Die aus dem leuchtend roten, weißen und pinken Sandsteinfelsen gehauenen Monumente haben auf wundersame Weise unzähligen Erdbeben standgehalten und die Zeit überdauert. Cineasten kennen die Stadt vielleicht aus dem Filmklassiker „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, in dem Harrison Ford und Sean Connery sich gemeinsam auf die Suche nach dem Heiligen Gral begeben. Nun haben alle Neugierigen die Möglichkeit, eine Zeitreise zu unternehmen und einen geführten Rundgang durch dieses versteckte Juwel zu machen. Besucht die Grabmale, Stätten und Amphitheater, die sich auf einer Fläche von der Größe Downtown Manhattans verteilen.

Das „Schatzhaus“ in Petra ist laut Schätzungen mehr als 2.000 Jahre alt

In Jordanien zieht neben Petra die Stadt Gerasa die meisten Besucher an. Die Stadt gilt als eine der am besten erhaltenen Beispiele für römische Architektur außerhalb Italiens. Besucht mit nur einem Klick die antiken Ruinen, wandert die Straßen entlang, singt in den Theatern oder denkt in den Bädern und Tempeln über das Leben nach. Doch vergesst nicht, bevor ihr wieder geht mit Hilfe der antiken „wispernden Säulen“ der Stadt eine Nachricht zu übermitteln!

Das römische Südtheater bietet Platz für mehr als 3.000 Menschen

In Jordanien gibt es mehrere religiöse Stätten, darunter den Berg Nebo, der zu den meist verehrten heiligen Stätten Jordaniens zählt. Er liegt etwa 10 km westlich der ursprünglich römisch-byzantinischen Stadt Madaba. Nutzt die Nähe zu Madaba und besucht die historische Kirche und die Mosaikkarte von Madaba, das älteste bekannte geografische Bodenmosaik der Kunstgeschichte. Die Mosaikkarte von Madaba wurde im 6 Jahrhundert n. Chr. geschaffen und bestand ursprünglich aus mehr als zwei Millionen Tesserae.

Die Mosaikkarte von Madaba in der St.-Georgs-Kirche – Madaba, Jordanien

Was könnte entspannter sein als ein Ausflug an den niedrigsten Ort der Erde, um im salzigsten Wasser der Welt zu baden? Ein Besuch des Toten Meers gilt dank seines sauerstoffreichen Wassers und des mineralischen Schlamms an seinen Ufern als sehr heilsam.

Blick auf das Tote Meer – Totes Meer, Jordanien

Auf Entdeckungstour durch Jordanien sollten Besucher nicht überrascht sein, wenn sie auf mittelalterliche Burgen inmitten der Wüste stoßen. Davon gibt es in Jordanien sehr viele: von Kreuzritterburgen wie in Al Karak über die Festung Adschlun erbaut von Sultan Saladin bis zu den Wüstenschlössern der Umayyaden Qasr Amra und Qasr Al Kharana.

Qasr Al Kharana – Jordanien

Jordanien bleibt eine Oase der Ruhe und der Mäßigung im Nahen Osten. Kommt vorbei und besucht uns! Begegnet unseren offenen und gastfreundlichen Menschen, probiert unsere traditionellen Gerichte. Lernt ein bisschen Arabisch. Entspannt in den wohltuenden Wassern des Toten Meeres und den heißen Quellen von Ma’in. Bewundert die satten Farben des Wadi Rum, der spektakulären Wüstenkulisse, in der der Film „Der Marsianer“ gedreht wurde. Wandert in den Fußstapfen unserer Vorfahren. Es gibt so vieles zu sehen und zu entdecken.

In Jordanien findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Und es macht mich sehr glücklich, dass wir nun dank Google Maps unser vielfältiges kulturelles Erbe mit der ganzen Welt teilen können. Besucht g.co/JordanHighlights und startet eure Entdeckungstour. Mein Jordanien ist jetzt auch euer Jordanien. Mit den folgenden Worten begrüßen wir alle unsere Besucher: ahlan wa sahlan. Hallo und willkommen.