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Von Mario Testino über „Der Schrei“ bis hin zu Mark Rothko



Jeden Tag veröffentlichen wir auf der Google+ Seite des Art Project eine kurze Information zu einem Gemälde, einem Künstler oder einem anderen aktuellen Thema. Und jeden Tag antwortet uns mindestens einer unserer 4 Millionen Anhänger. Wir freuen uns immer wieder darüber, wie das Interesse an Kunst online ständig zunimmt. Heute möchten wir euch ein wahres Festbankett mit einer Vielzahl von neuen Kunstwerken, Gigapixel-Gemälden und Museen auf Street View vorstellen - darunter auch drei deutsche Museen: das Lenbachhaus in München, das Städel in Frankfurt und das Museum Kunstpalast in Düsseldorf.

Neue Kunstwerke von berühmt bis ausgefallen
Mario Testino ist ein weltberühmter Fotograf, der insbesondere für seine Arbeiten in der Modebranche bekannt ist. Nur wenige Menschen kennen jedoch die Fotos, bei denen er sich auf die Kultur seiner Heimat Peru konzentriert. Ein neues fotografisches Werk mit dem Titel “Alta Moda” (Haute Couture), das die Andenbewohner in ihrer traditionellen und Festtagskleidung zeigt, wird derzeit im Museum von Testino – MATE – ausgestellt. Diejenigen, die Lima nicht besuchen können, haben aber jetzt die Möglichkeit, sich die Sammlung von 27 Fotos online im Google Art Project anzusehen.

Insgesamt zeigen wir über 1.500 neue Kunstwerke in hoher Auflösung, einschließlich Meisterwerke wie Monets Seerosen, Rembrandts Der Mann mit dem breitkrempigen Hut und Jan Vermeers Der Geograph. Damit zeigt das Art Project derzeit 15 der insgesamt 34 Werke Vermeers, die alle von verschiedenen Museen bereitgestellt wurden. Häufig steht das Alte im Kontrast zum Neuen – wie Edelsteine mit arabischer Gravur, neben modernen Glasstrukturen aus Deutschland, wie man in dem “Vergleichen” Bild unten sehen kann.

Vergrößert „Gigapixel“-Gemälde
Gigapixel-Gemälde verfügen über eine sehr hohe Auflösung und sind bereits seit Langem das Herzstück des Art Project. Bei diesen Werke könnt ihr euch nämlich bis zum einzelnen Pinselstrich heranzoomen. Sie sind ein großartiges Beispiel für die Magie, die entsteht, wenn Technologie auf Kunst trifft. Heute fügen wir 16 neue Werke hinzu: Von bekannten Werken wie „Der Schrei“ von Edvard Munch bis zu den Werken, die durch öffentliche Abstimmung ausgewählt wurden. So zum Beispiel „Whitewashing the Old House” von L.A. Ring.

Das Schöne an Gigapixeln liegt ihn ihrer Fähigkeit, für Überraschung zu sorgen. Betrachtet beispielsweise das Gemälde „Fra Stalheim“ von Johan Christian Dahl, das unten links komplett zu sehen ist. Ihr seht eine wunderschöne Landschaft. Wenn ihr es jedoch vergrößert, entdeckt ihr einzelne Szenen: ein Dorf mit rauchenden Schornsteinen, eine Frau, die sich um ihr Kind kümmert, und Kühe, die auf dem Hügel grasen. Details, die mit dem bloßen Auge nicht alle zu erfassen sind, werden online zum Leben erweckt.

Taucht in Street View ein
Durch Street View und das Google Art Project haben zahlreiche Museen in den letzten Jahren ihre Ausstellungen für die Welt geöffnet. 20 weitere kommen heute dazu. Zum Beispiel das Museum Foundation Beyeler in der Schweiz, das eine Sammlung von sieben Gemälden von Mark Rothko beherbergt. Jetzt kann nahezu jeder auf der Welt diese Sammlung ansehen.

Selbstverständlich befinden sich Kunstsammlungen nicht nur in Museen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über unser erstes Kloster auf Street View im Art Project. Das dem Heiligen Johannes gewidmete Kloster auf der griechischen Insel Patmos wurde 1088 gegründet und zählt heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Kloster hat dem Art Project 116 Werke beigesteuert. Daneben könnt ihr aber auch die architektonische Pracht dieses antiken Gebäudes bestaunen.

Begebt euch direkt in eine ganze Reihe prächtiger Gebäude und Korridore, indem ihr auf den orangefarbenen Pegman klickt, wo er angezeigt wird.

In einer Woche, in der der Internationale Museumstag gefeiert wird, sind wir besonders erfreut darüber, einige der größten Schätze präsentieren zu können, die Museen und Kulturinstitute weltweit beherbergen. Es bringt so viele Vorteile, weitere Inhalte online zu zeigen: Sei es, um einen neuen Kunststil oder einen Künstler zu entdecken, eine eigene Galerie zu erstellen, über ein verstecktes Detail in einem Gemälde zu stolpern, von dem ihr dachtet, es in- und auswendig zu kennen, oder einfach nur, um sich von etwas Schönem inspirieren zu lassen. Mit insgesamt über 40.000 Werken aus über 250 Kulturorganisationen weltweit hoffen wir, dass die Erfahrung bereichernder sein wird als je zuvor.