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Google Suche

Visuelle Inhalte in der Google-Suche – noch nützlicher

Als wir mit der Suche gestartet sind, waren unsere Suchergebnisse einfach nur reiner Text – bis zum 24. Februar 2000. Es war der Tag nach den Grammy Awards, und wir bemerkten, dass die Leute wie verrückt nach dem grünen Kleid von Jennifer Lopez suchten. Es war sofort klar, dass die Menschen nach visuellen Informationen und nicht nur nach reinem Text suchten. Und auch mit der steigenden Anzahl von mobilen Geräten und kleinen Bildschirmen wurde es in den folgenden Jahren immer wichtiger, visuelle Ergebnisse schnell erfassen zu können.


Seitdem haben wir daran gearbeitet, immer mehr Bilder und Videos in die Suche einzubinden, egal ob es sich um illustrierte Wetterberichte, Live-Sportclips oder ein Rezept handelt. Möglich machten das teilweise die Fortschritte im Bereich des maschinellen Sehens, die uns helfen, Konzepte aus Bildern zu extrahieren. Wir modellieren hunderte Millionen von feinkörnigen Konzepten für jedes Bild und Video, das wir in unserem Index haben. Zum Beispiel könnte ein Bild eines Tigers Konzepte wie "Katze", "Tier" oder "Großkatze" erzeugen. Auf diese Weise können wir ein Bild identifizieren, indem wir auf seine Pixel schauen, ohne dass wir die Wörter auf einer Seite lesen müssen.

Auch Google Bilder, unsere umfassendste Suche nach visuellen Inhalten, haben wir aktualisiert. Diese Updates sollen es euch erleichtern, visuelle Informationen zu finden, und euch dabei unterstützen, eure Interessen und Vorhaben zu verfolgen – ob es um Shopping geht, darum, einen Raum neu zu gestalten oder ein DIY-Projekt anzugehen.

Heute stellen wir eine Reihe neuer Funktionen vor, die künstliche Intelligenz nutzen, um die Google-Suche visueller und angenehmer zu gestalten. Und wenn ihr schon wisst, dass ihr die visuelle statt der normalen Suche nutzen wollt, dann ist Google Bilder jetzt nützlicher und leistungsfähiger.

Immersive visuelle Inhalte mit Geschichten

Anfang des Jahres haben wir in Zusammenarbeit mit dem AMP-Projekt AMP Stories angekündigt, eine Open-Source-Bibliothek, die es jedem ermöglicht, eine Geschichte im World Wide Web zu veröffentlichen. Obwohl es noch am Anfang steht, haben wir viele Publisher gesehen, die mit diesem Format experimentieren und Informationen aus der Suche und Google News visuell für die Nutzer aufbereitet haben. Damit die Nutzer diese visuellen Geschichten auch leicht entdecken können, werden wir diesen Content ab sofort auch in Google Bilder und Discover anzeigen.

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz beginnen wir ab sofort damit, AMP-Geschichten intelligent zu konstruieren und diese Inhalte in der Suche zu präsentieren.

Wir starten heute mit Geschichten über bekannte Menschen – wie Prominente und Sportler. Diese Geschichten werden visuell ansprechend aufbereitet und bieten einen Einblick in Fakten und wichtige Momente aus dem Leben dieser Menschen. Mit diesem Format könnt ihr schnell auf die Artikel zugreifen, um weitere Informationen zu erhalten, und es bietet eine neue Möglichkeit, Inhalte aus dem Web zu entdecken.


Visuelle Vorschau mit Videos in der Suche

Videos können eine tolle Möglichkeit sein, etwas über ein neues Thema zu lernen. Gleichzeitig kann es aber schwierig sein, die relevantesten Videos zu finden, um wirklich alle verschiedenen Facetten eines Themenbereichs kennenzulernen. Durch die Anwendung maschinellen Sehens können wir jetzt den Inhalt eines Videos sehr gut verstehen und euch dabei helfen, schnell die nützlichsten Informationen im neuen Bereich "Angesagte Videos" zu finden.

Stellt euch vor, ihr plant einen Wanderausflug in den Nationalpark "Sächsische Schweiz", und ihr sucht Videos und Websites zu diesem Thema. Da ihr noch nie dort gewesen seid, wisst ihr vielleicht nicht, wenn ihr eure Wanderung plant, welche besonderen Sehenswürdigkeiten ihr euch ansehen solltet.

Mit "Angesagte Videos" können wir euch auf Grundlage unseres umfangreichen Verständnisses für ein Themenspektrum (in diesem Fall die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Park) die relevantesten Videos zu diesen Unterthemen zeigen. Für den Nationalpark "Sächsische Schweiz" könnt ihr euch vorab ein Video zu jeder Attraktion ansehen, zum Beispiel zur Basteibrücke oder zum Lichtenhainer Wasserfall. Das bietet euch eine vollständige Übersicht über die zu einem Themenbereich verfügbaren Videos und eröffnet ganz neue Möglichkeiten, noch mehr zu entdecken.
Ein Scrollen durch ein Suchergebnis in der Google Suche

"Angesagte Videos" wird in den kommenden Monaten ausgerollt.

Visuelle Reisen mit Google Bilder

Nutzer, die heute Google Bilder besuchen, suchen nach Informationen oder nach Hilfe, um etwas Bestimmtes zu tun – und nicht nur, um ein Bild zu sehen. Daher kündigen wir einige neue Funktionen an, mit denen ihr visuelle Informationen noch leichter finden und Aktivitäten nachgehen könnt, bei denen eine visuelle Referenz wichtig ist.


Alle Informationen auf Webseiten nutzen

Wenn Nutzer bei Google Bilder nach Unterstützung für eine bestimmte Aufgabe suchen, ist die Seite, auf der sich ein Bild befindet, wichtig. Jede Seite, die ihr besucht, sollte euch dabei helfen, den nächsten Schritt zu machen – bei was auch immer ihr vorhabt. Außerdem gibt es bei vielen Suchanfragen auf Google Bilder möglicherweise nicht die eine richtige Antwort, sondern ihr möchtet viele Bilder und Informationen erfassen, bevor ihr das findet, was ihr brauchen könnt.

Im Laufe des letzten Jahres haben wir den Algorithmus von Google Bilder überarbeitet, um Suchergebnisseiten einzuordnen, die sowohl tolle Bilder als auch sehr gute Inhalte bieten. Zuerst einmal ist die Autorität einer Webseite jetzt ein noch wichtigeres Signal für das Ranking. Wenn Nutzer zum Beispiel nach "Regale selber bauen" suchen, ist die Website hinter dem Bild jetzt eher eine Website für DIY-Projekte. Wir priorisieren auch neuere Inhalte, sodass es wahrscheinlicher ist, dass Nutzer eine Website besuchen, die kürzlich aktualisiert wurde.

Es ist noch nicht lang her, da war es schwierig, ein bestimmtes Bild auf der jeweiligen Webseite zu finden, die der Nutzer auf Grundlage der Google Bildersuche gefunden hat. Wir priorisieren daher nun Websites, bei denen das Bild zentral auf der Seite selbst und weiter oben auf der Seite eingebunden ist. Wenn ihr also zum Beispiel ein bestimmtes Paar Schuhe kaufen möchtet, wird eine Produktseite, die extra für dieses Paar Schuhe erstellt wurde, priorisiert, im Gegensatz zu einer Übersichtsseite, die eine Reihe von Schuhen zeigt.

Ab dieser Woche werden wir auch mehr Kontext zu Bildern anzeigen, einschließlich Bildunterschriften, die euch den Titel der Webseite verraten, auf der jedes Bild veröffentlicht wird. Das ist wichtig, damit ihr die Seite hinter dem Bild auf den ersten Blick besser verstehen könnt. Wir schlagen euch oben auf der Seite auch verwandte Suchbegriffe vor, um euch bei einer erweiterten Suche zu unterstützen. Das funktioniert schon auf Mobilgeräten und wir bringen es nun auch auf den Desktop, denn hier ist ein größerer Bildschirm für komplexe Aufgaben wichtig.

Mehr über Bilder erfahren – mit Google Lens

Wir haben letztes Jahr Google Lens eingeführt, um euch zu helfen, mehr mit dem anzufangen, was ihr seht. Nutzer benutzen es bereits in ihrer Kamera und auf ihren Fotos, um zum Beispiel bestimmte Stücke eines Outfits zu finden, das ihnen gefällt, mehr über Sehenswürdigkeiten zu erfahren oder die Rasse des niedlichen Hundes im Park zu identifizieren. In den kommenden Wochen werden wir Lens bei Google Bilder einführen, damit ihr mehr über die Bildinhalte erfahren könnt, die ihr bei eurer Suche findet.

Die künstliche Intelligenz hinter Google Lens analysiert Bilder und erkennt interessante Objekte darin. Wenn ihr eines dieser Objekte auswählt, zeigt Lens euch relevante Bilder an, von denen viele mit Produktseiten verlinkt sind, so dass ihr eure Suche fortsetzen oder den Artikel kaufen könnt, an dem ihr interessiert seid. Auf einem Mobilgerät könnt ihr mithilfe von Lens mit eurem Finger auch jeden Teil eines Bildes auswählen, auch wenn es nicht von Lens vorausgewählt wurde, um damit zusammenhängende Ergebnisse angezeigt zu bekommen und noch tiefer in das einzutauchen, was das Bild zeigt.

Wir hoffen, dass diese Änderungen es noch einfacher für euch machen, im Internet zu stöbern, Informationen zu finden und eure Interessen zu verfolgen – und das auf eine visuell ansprechende Weise.