Gemeinsam für inklusive Technologie – Willkommen im Accessibility Discovery Center (ADC) München

27 Mär 2025

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KI-Technologien können das Leben von Menschen mit Behinderungen verbessern, wenn sie barrierefrei sind. Googles neues Accessibility Discovery Center in München ist ein Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam inklusive Produkte entwickeln.



Zwei Personen sitzen sich lächelnd gegenüber und unterhalten sich vor einem Regal mit dem Logo des ADC München. Eine Person hält einen taktilen Zauberwürfel in der Hand

Rasch online Lebensmittel bestellt, die Stromrechnung bezahlt oder das Hotel für die nächsten Ferien gebucht – digitale Technologien erleichtern unser Leben praktisch in allen Bereichen. Für die rund 7,9 Millionen Menschen in Deutschland 1 , die mit einer anerkannten Behinderung leben, ist die Realität aber oft eine andere. Digitale Barrieren erschweren ihnen den Zugang und mindern damit ihre Chancen auf eine vollständige Teilhabe an der digitalen Welt, somit an unserer Gesellschaft in all ihren Facetten.

Helga Velroyen (links) und Isabelle Joswig (rechts) haben zusammen mit gleichgesinnten Kolleg*innen das ADC nach München gebracht.

Die Google-Mitarbeiterinnen Helga Velroyen und Isabelle Joswig stehen, über ein Geländer gebeugt, vor dem Neon-Logo des ADC München

Isabelle Joswig, Inklusionsbeauftragte, und Helga Velroyen, Gesamtschwerbehindertenvertretung bei Google Deutschland, möchten das ändern. Zusammen mit einem Team aus gleichgesinnten Mitarbeiter*innen von Google München haben sie deshalb das Accessibility Discovery Center, kurz ADC, nach München gebracht. Es ist nach London, Dublin, Zürich und Mailand das fünfte Accessibility Discovery Center von Google weltweit. Was das Team in München schaffen will: einen Ort von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung.

Die Informationen dieser Welt organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar machen


Die Mission von Google macht deutlich: Barrierefreiheit ist fest in den Unternehmenswerten verankert. Probleme sind für Google erst dann gelöst, wenn ihre Lösungen für alle Menschen universell zugänglich und nützlich sind. Genau hier setzt das ADC München an.

Es soll Raum für Begegnungen und Austausch schaffen, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenkommen, um mehr über barrierefreie Technologie zu lernen, Barrieren abzubauen und Inklusion in den Fokus zu rücken. Durch offenen Dialog und gemeinsame Projekte soll das ADC inspirieren, das Bewusstsein für Barrierefreiheit stärken und die Entwicklung inklusiver Produkte fördern.

Das ADC München soll darum auch Gästen zur Verfügung stehen. So können gemeinnützige, akademische und andere Interessierte Touren buchen und innovative Lösungen sowie verschiedene, barrierefreie Tools und Technologien entdecken. An jeder Tour können bis zu 12 Personen teilnehmen.

Reservierungen können über das Buchungstool angefragt werden.

Adresse: Google München, Erika-Mann-Str. 33, 80636 München

Mitarbeiter*innen verschiedenster Teams engagieren sich für das ADC München.

Mitarbeiter*innen von Google München stehen versammelt um ein Logo des ADC München und lächeln in die Kamera

An mehreren Stationen können Besucher*innen des ADC München Technologie ausprobieren, mit denen Barrieren im Alltag abgebaut werden.

Drei Stationen im ADC München mit Bildschirmen und barrierefreien Eingabegeräten, um die angeschlossenen Computerspiele zu bedienen

Hinweis: Wir wollen, dass unsere Produkte und Services so zugänglich wie möglich sind und mit den von Menschen mit Behinderungen verwendeten adaptiven Technologien kompatibel sind. Mithilfe Ihres Feedbacks können wir Google-Produkte weiter verbessern. Wenn Sie uns unterstützen möchten, melden Sie sich für unsere Studien zur Nutzererfahrung an.

Partner


Das Ziel des ADC München ist es, barrierefreie Technologien voranzutreiben. Dies können wir nicht alleine, sondern nur zusammen mit Partnern. Wir bedanken uns für den aktiven Diskurs und das Engagement unserer Partner, die uns seit Beginn der Idee unterstützt haben. Dabei insbesondere bei der Stiftung Pfennigparade, mit der wir ein gemeinsames Projekt zur Förderung von Inklusion aufgesetzt haben, in dem Menschen mit Behinderung zu Digitalkompetenz-Trainer*innen ausgebildet werden.

pfennigparade partner logo


Fotos: Tomasz Koczorowski