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Zukunftswerkstatt

ZukunftsChancen macht Digitalisierung zur Chefinnensache

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Die Digitalisierung betrifft Unternehmen und Arbeitnehmer:innen aller Branchen. Sie stellt ein riesiges Potential für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands dar und eröffnet Chancen, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar waren. Besonders mittelständische und traditionell analog arbeitende Unternehmen und Branchen sehen neben den Chancen aktuell aber auch Hürden auf sich zukommen. So hat fast die Hälfte aller kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland Bedarf an Weiterbildung im Bereich der Digitalkompetenzen. Gleichzeitig erwarten vier von fünf deutschen Unternehmen, dass ihre Belegschaften neue digitale Kompetenzen erlernen müssen, doch nicht alle Arbeitnehmer:innen haben die gleichen Möglichkeiten, das nötige Fachwissen aufzubauen. Dabei sind gerade sie es, die die Digitalisierung maßgeblich mittragen. Genau hier setzt die neue Bildungsinitiative ZukunftsChancen der Google Zukunftswerkstatt in Zusammenarbeit mit der Bildungsallianz des Mittelstands (BVMW) an: Das inklusive Programm mit maßgeschneiderten Lokalkonzepten und lokalen Partnern kann unabhängig von digitalen Vorkenntnissen absolviert werden und sorgt so für mehr Chancengleichheit.

Ein Foto zeigt ein Schild in Form eines Pfeiles mit der Beschriftung "ZukunftsChancen",  das nach links zeigt

Ich freue mich sehr, dass der Startschuss für die Initiative heute in München fällt. Bis Ende 2023 kommen zunächst zehn weitere Städte hinzu, um bundesweiten Zugang zu den Weiterbildungsangeboten zu ermöglichen. Dabei setzt ZukunftsChancen auf ein modulares System, welches mindestens zehn Trainings in drei Lernpfaden beinhaltet: 1) Das eigene Potenzial erkennen, 2) Digitale Chancen ergreifen, 3) Gemeinsam digital wachsen. Zu den Kursinhalten gehören neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten auch Themen wie „Empowerment“ oder „Berufliche Veränderung“, die das Selbstbewusstsein der Teilnehmer:innen im Umgang mit digitalen Angeboten stärken sollen.

Ein Foto zeigt Partner und Schirmherrin im Gespräch: Prof. Martin Wortmann (BVMW), Sandra Fründt (Google), Judith Gerlach (Staatsministerin Bayern), Dr. Wieland Holfelder (Google) und Dagmar Schuller (IHK München und Oberbayern), von links nach rechts

Partner und Schirmherrin im Gespräch (v.l.n.r.): Prof. Martin Wortmann (BVMW), Sandra Fründt (Google), Judith Gerlach (Staatsministerin Bayern), Dr. Wieland Holfelder (Google) und Dagmar Schuller (IHK München und Oberbayern) – (Copyright: Markus Mielek / Google)

Besonders für die weiblichen Teilnehmerinnen ist diese Unterstützung statistisch gesehen wichtig. Denn das ungleich verteilte Fachwissen in Unternehmen führt bei Frauen zu einer Verschlechterung der Karrierechancen, obwohl die Bereitschaft zur Weiterbildung mit 94 Prozent bei beiden Geschlechtern gleich stark ausgeprägt ist. ZukunftsChancen will hier mit einem niedrigschwelligen Ansatz bei den Trainings, der Arbeit mit lokalen Partner wie den IHKs sowie der Vernetzung mit erfolgreichen, weiblichen „Role Models” Abhilfe schaffen.

Ein Foto zeigt Schirmherrin Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeister München,  auf der Bühne beim Gespräch

Schirmherrin Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeister München (Copyright: Markus Mielek / Google)

Genau diese Bedürfnisse werden für jede Stadt individuell bewertet. Mithilfe von Umfragen und Workshops, durchgeführt von etwa IHK München und dem BVMW München, werden passende Inhalte und Formate ermittelt. Daneben geben im Rahmen des Programms auch lokale Vorbilder wie Bürgermeister:innen oder Einzelhändler:innen ihre Erfahrungen weiter, um andere bei der Entwicklung ihrer digitalen Chancen zu inspirieren. Formate zum Austausch und Vernetzen wie beispielsweise wöchentliche After-Work-Treffen oder Expert:innenvorträge geben Teilnehmenden zusätzliche Anreize.

Ein Foto zeigt Sandra Fründt, Google, mit Prof. Martin Wortmann, Bildungsallianz des BVMW (Copyright: Markus Mielek / Google)

Sandra Fründt, Google, mit Prof. Martin Wortmann, Bildungsallianz des BVMW (Copyright: Markus Mielek / Google)

Wie bei allen Trainings der Google Zukunftswerkstatt ist die Teilnahme an den Trainings sowohl persönlich vor Ort als auch virtuell möglich, um auch hier eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten. Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten zum Thema gibt es hier.

Ein Portraitfoto zeigt Judith Gerlach

Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales in Bayern

„Digitale Kompetenz ist der entscheidende Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Zukunft. Bereiche wie Klimaschutz und Mobilität können ebenfalls von Digitalisierungs-Prozessen profitieren. Die Bildungsinitiative ZukunftsChancen hilft dabei, das Potential für Digitalisierung lokal und niederschwellig zugänglich zu machen. Ich finde es besonders wichtig, dass der Erwerb digitaler Kompetenz möglichst breit angelegt wird. Dann kann unsere ganze Gesellschaft profitieren.“

Ein Foto von Katrin Habenschaden

Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München

„Mit ZukunftsChancen möchten wir zusätzlich zu unseren Weiterbildungsmaßnahmen ein Netzwerk vor Ort schaffen, in dem die Teilnehmer:innen sich fortlaufend austauschen können. Wir wollen erreichen, dass sich niemand mehr abgehängt fühlen muss, egal über welchen Hintergrund oder Wissensstand sie oder er verfügt. Deswegen gehen wir mit unseren lokalen Angeboten, die keine digitalen Vorkenntnisse voraussetzen, voran und ermöglichen einen einfachen Einstieg, der digitale Chancen für alle eröffnet.“

Ein Foto von Martin Wortmann

Prof. Dr. Martin Wortmann, Generalsekretär der Bildungsallianz des Mittelstands

„Mit ZukunftsChancen möchten wir zusätzlich zu unseren Weiterbildungsmaßnahmen ein Netzwerk vor Ort schaffen, in dem die Teilnehmer:innen sich fortlaufend austauschen können. Wir wollen erreichen, dass sich niemand mehr abgehängt fühlen muss, egal über welchen Hintergrund oder Wissensstand sie oder er verfügt. Deswegen gehen wir mit unseren lokalen Angeboten, die keine digitalen Vorkenntnisse voraussetzen, voran und ermöglichen einen einfachen Einstieg, der digitale Chancen für alle eröffnet.“