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Update: Google schließt Verträge mit weiteren Verlagen auf Basis des Leistungsschutzrechts



Bereits im November hatten wir eine Reihe von Verträgen mit namhaften deutschen Verlagen nach dem neuen Leistungsschutzrecht abgeschlossen. Wir freuen uns, dass wir uns inzwischen mit weiteren Verlagen über entsprechende Regelungen einigen konnten. Dazu gehören die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Verlagsgruppe Madsack (u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), die Hamburger Morgenpost, die gemeinnützige unabhängige Redaktion Correctiv, die Tageszeitung taz, IDG Communications Media (u.a. PC Welt), Extent Media (Eurogamer) sowie der hyperlokale Verlag Prenzlauer Berg Nachrichten.

Wir konnten inzwischen Lizenzverträge für fast 60 Publikationen in Deutschland abschließen – darunter überregionale Tageszeitungen, regionale und lokale Zeitungen, Zeitschriften sowie Fachmagazine aus Politik und Wirtschaft. Eine Reihe vielversprechender Gespräche mit weiteren großen und kleineren Verlagen laufen.

Thomas Lindner, Geschäftsführer Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Bei der F.A.Z. hat die Lizenzierung journalistischer Inhalte eine lange Tradition. Was seit vielen Jahren in Print erfolgreich ist, braucht heute selbstverständlich eine Erweiterung auf digitale Plattformen. Google sehen wir als wichtigen Partner für unser Wachstum im Digitalbereich. Daher haben wir eine Vereinbarung auf Basis des neuen Leistungsschutzrechtes getroffen.“

Arist von Harpe, Inhaber der Hamburger Morgenpost: „Das neue Leistungsschutzrecht bietet auch Regionalverlagen wie der Hamburger Morgenpost die Möglichkeit, die Partnerschaft mit Google um einen zusätzlichen Baustein zu erweitern. Wir sind froh, dass uns dies nun auf konstruktive und lösungsorientierte Weise zusammen mit Google gelungen ist.“

Dirk Hottes, Sascha Hottes, Netzwelt.de: „Wir sind stolz darauf, als pure play Online-Magazin mit unserem 40-köpfigen Team seit über 20 Jahren redaktionell hochwertige Inhalte aus dem Technologie-Bereich erfolgreich digital anbieten zu können. Google war auf diesem Weg seit jeher ein wichtiger Partner für uns – nun auch mit einer für beide Seiten gerechten Lösung für das neue Leistungsschutzrecht.“

Wie bereits im vergangenen Jahr kommuniziert, verhandeln wir neben diesen Gesprächen auch weiterhin mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media. Dabei haben wir unsere Vorschläge für einen Lizenzvertrag übermittelt. Wir bieten Corint vergleichbare Konditionen an wie Verlagen, mit denen wir bereits Verträge abgeschlossen haben. Wir sind jedoch besorgt, dass Corint weiterhin wirtschaftliche und rechtliche Fakten ignoriert und stattdessen auf haltlosen Forderungen beharrt. Trotz alledem bleiben wir verhandlungsbereit und hoffen, in weiteren Gesprächen eine konstruktive Lösung zu finden.