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Eine VR-Serie über Frauen mit dem „Mut zu hinterfragen“
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Eine VR-Serie über Frauen mit dem „Mut zu hinterfragen“

Viele von uns, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen, haben das Privileg, eindrucksvolle Frauen und Mädchen kennenzulernen. Sie sind die Mutigen, die für eine Zukunft kämpfen, in der Frauen und Mädchen frei von Gewalt sind und ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Die meisten dieser Frauenrechtlerinnen sind nicht weit bekannt, arbeiten jedoch unermüdlich unter großer Gefahr für sich und ihre Familien. Sie sind hartnäckig. Sie sind furchtlos. Sie sind unbeugsam. Sie sind Anführerinnen. Am heutigen Internationalen Frauentag feiern wir sie und die Leistungen, die Frauen auf der ganzen Welt jeden Tag bringen.

Zusammen mit UN Women und den zivilgesellschaftlichen Organisationen Vital Voices und dem Global Fund for Women haben wir exemplarisch vier Frauenrechtlerinnen ausgewählt, die Bewegungen gegen Massenverhaftungen, Menschenhandel, Kinderehen und sexuelle Gewalt anführen. Ihre Geschichten sind die Geschichten unserer Virtual-Reality-Serie „Mut zu hinterfragen“.

Alice Johnson, die nach 21 Jahren Haft begnadigt und freigelassen wurde, spricht darüber, wie sie sich als Mutter hinter Gittern fühlte, die Auswirkungen der Massenhaft auf Frauen und warum sie für die Frauen kämpft, die sie zurückgelassen hat.

Lydia Cacho teilt ihre Erfahrungen als mexikanische Journalistin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin. Sie kämpft seit Jahren unermüdlich unter hohem Sicherheitsrisiko, um die Geschichten von Frauen und Mädchen zu erzählen, die Opfer von Menschenhandel wurden.

Asha Kowtal - Generalsekretärin der Dalit-Frauenbewegung in Indien - führt uns durch einen Tag im Leben der Dalit-Frauen. Früher als „Unberührbare“ bekannt, sind sie Mitglieder der niedrigsten Kaste in Indien und kämpfen gegen Unterdrückungssysteme.

Chief Theresa Kachindamoto vom Distrikt Dedza in der zentralen Region Malawis erzählt von ihrer Kindheit, der Praxis der Kinderehen in ihrem Land und ihrem Kampf, diesen ein Ende zu bereiten.

Die vier Filme wurden von einem rein weiblichen Team in VR180 aufgenommen und geben euch das Gefühl, vor Ort mit diesen mutigen Frauen zu sein, die eine Welt erschaffen, in der Frauen und Mädchen frei und gleichberechtigt sind. Die Filme könnt ihr am besten mithilfe eines VR-Headsets wie Cardboard anschauen. Ihr könnt sie aber auch auf eurem Handy oder am PC auf YouTube ansehen.

Als Menschenrechtsanwältin weiß ich, dass Menschenrechtsorganisationen viel zu oft mit schlechter Technologie arbeiten müssen. „Mut zu hinterfragen“ bietet diesen vier bewundernswerten Frauen eine Plattform, ihre Geschichten zu erzählen und ihre Arbeit für Menschenrechte voranzutreiben.

Wir werden mit diesen Videos heute bei den Vereinten Nationen auf der Eröffnungszeremonie des Internationalen Frauentags Premiere feiern. Sie machen den Anfang, um die Diskussion über digitale Rechte als Frauenrechte sowie die Inklusion von Geschlechtern und Gleichheit im Kontext von Technologie anzustoßen. Wir verkünden dort auch, dass Google die Women’s Empowerment Principles unterzeichnet hat, die vom Global Compact der Vereinten Nationen und von UN Women entwickelt wurden, um Organisationen dabei zu unterstützen, Frauen am Arbeitsplatz und darüber hinaus zu stärken. Diese Prinzipien bauen auf unserem kontinuierlichen Engagement für einen vielfältigen und inklusiven Arbeitsplatz für alle sowie auf die Unterstützung von Bildung und wirtschaftlichen Chancen für Frauen weltweit auf.


Zu Ehren von allem, für das hart gekämpft und gewonnen wurde – und alles, was noch zu tun bleibt – verneigen wir uns vor diesen vier Frauen und den vielen anderen, auf deren Schultern wir stehen und für deren Arbeit wir sehr dankbar sind.