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“Programmieren ist ein Kinderspiel” – Eröffnung des 25. Open Roberta Coding Hub
Neuigkeiten aus dem Unternehmen

“Programmieren ist ein Kinderspiel” – Eröffnung des 25. Open Roberta Coding Hub

Dass die Digitalisierung enormes Potenzial für Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze bietet, ist seit vielen Jahren bekannt. Doch die Hürden zur Teilhabe an den Möglichkeiten digitaler Technologie sind oft noch hoch und ohne ausreichende Vorbildung kaum zu überwinden. Mit den Trainings der Google Zukunftswerkstatt leisten wir in Deutschland einen Beitrag dazu, dass sich möglichst viele Menschen im digitalen Zeitalter beruflich und persönlich weiterentwickeln, einen Job finden oder mit ihrem Unternehmen wachsen.

Gruppenbild

Los geht es: Die Kinder der Marie-Kahle-Gesamtschule weihen den Open Roberta Coding Hub im Deutschen Museum Bonn ein. Thorsten Leimbach, Fraunhofer IAIS, Tanja Löschner, Research Associate Deutsches Museum Bonn, Prof. Dr. Stefan Wrobel, Leiter Fraunhofer IAIS, Dr. Andrea Niehaus, Leiterin Deutsches Museum Bonn, und Dr. Wieland Holfelder, VP Google Deutschland, (v. l. n. r.) eröffneten den Hub. Copyright: Deutsches Museum Bonn/ Lichtenscheidt 

Mit unseren Weiterbildungsinitiativen möchten wir aber auch jüngere Menschen erreichen. Denn früh übt sich. Schon seit 2014 unterstützen wir das Projekt “Open Roberta” des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS. Mädchen und Jungen werden hier spielerisch an Informatik und weitere MINT-Fächer herangeführt und lernen, mit wenigen Klicks kleine Roboter zu programmieren. In den 2017 eingeführten Open Roberta Coding Hubs erhalten Kinder auch außerhalb ihrer Klassenräume regelmäßig kostenfreien Zugang zu dieser Lernmethode.

Kinder am Computer

Der neue Open Roberta Coding Hub ist mit Robotern und Laptops ausgestattet. In Workshops haben Kinder die Möglichkeit, spielerisch ins Programmieren einzusteigen. Copyright: Deutsches Museum Bonn/ Lichtenscheidt

Das Deutsche Museum Bonn ist bereits seit vielen Jahren Partner der Initiative und heute als inzwischen 25. Open Roberta Coding Hub ein neuer fester Anlaufpunkt für junge Programmiererinnen und Programmierer geworden. Als zertifizierter Roberta-Teacher freue ich mich besonders, dass wir mit der Förderung von Open Roberta durch Google.org nun noch mehr Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland für Programmieren und Robotik begeistern können – sowohl an den Schulen, indem wir die Ausbildung von Lehrkräften unterstützen, als auch außerschulisch an den Open Roberta Coding Hubs wie jetzt im Deutschen Museum in Bonn.


Coding-Workshops für Lehrer und Schüler


Um möglichst vielen Kindern Zugang zu dem Programm bieten zu können, unterstützen wir über Google.org das Fraunhofer IAIS darin, Lehrerinnen und Lehrer zu qualifizierten Roberta-Teachern auszubilden. So können sie anschließend selbstständig in ihren Schulen die Lerninhalte anbieten und Programmierung in den Unterricht integrieren. Schülerinnen und Schüler, denen dieses Angebot bisher nicht zur Verfügung steht, finden in den deutschlandweit 25 Coding Hubs eine Anlaufstelle, um Open Roberta Workshops zu besuchen. An den drei Google-Standorten, in Berlin, Hamburg und München, die ebenfalls zu den Open Roberta Coding Hubs zählen, engagieren sich auch zahlreiche Googler ehrenamtlich für die Initiative und trainieren junge Nachwuchstalente.

Ein Kind spielt mit einem Roboter

Spielerisch und praxisnah – im 25. Open Roberta Coding Hub im Deutschen Museum Bonn erwachen Roboter zum Leben. Copyright: Deutsches Museum Bonn/ Lichtenscheidt

Open Roberta ist zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen MINT-Förderung geworden: Mit mehr als 1.500 Roberta-Teachern, die mithilfe der Google Zukunftswerkstatt ausgebildet wurden, können jährlich über 80.000 Kinder die Programmierwelt kennenlernen. Um die Erreichbarkeit der Trainings zu erhöhen, hat das Fraunhofer IAIS außerdem die Open-Source-Coding-Plattform Open Roberta Lab ins Leben gerufen. Besonders schön für uns sind Geschichten wie die der Studentin Sophie Charlotte Keunecke, die einst mit Open Roberta ihre Programmierfähigkeiten auf- und ausbaute. Sie ist heute selbst engagierte Roberta-Botschafterin und Trainerin. Das große Ziel, Programmierung für jeden zugänglich zu machen, rückt dank solcher Erfolge und engagierten Unterstützern in ganz Deutschland immer näher.


Ich wünsche dem neuen Hub in Bonn einen guten Start und den jungen “Coderinnen und Codern” viel Vergnügen mit “Roberta”.