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Datenschutz, der für alle funktioniert
Privatsphäre & Sicherheit

Datenschutz, der für alle funktioniert



Ob es um Suchergebnisse in der richtigen Sprache oder den schnellsten Heimweg geht – Daten können Google-Produkte für euch noch nützlicher machen. Und damit ihr die richtigen Entscheidungen für eure Privatsphäre online treffen könnt, solltet ihr eure Daten verstehen und sie ganz einfach verwalten können. Daher haben wir schon immer benutzerfreundliche Datenschutzeinstellungen und -funktionen in unsere Produkte integriert. Auf der I/O stellen wir euch heute einige zusätzliche Datenschutzeinstellungen und Sicherheitstools für unsere Produkte und Plattformen vor:


Das Verwalten eurer Daten wird noch einfacher 

Mit nur einem Klick habt ihr aus den wichtigsten unserer Produkte Zugriff auf euer Google-Konto

Datenschutzeinstellungen sollten leicht zu finden sein. Vor ein paar Jahren haben wir Google Konto eingeführt, um euch einen umfassenden Überblick über die Informationen zu geben, die ihr mit Google teilt und speichert. Von dieser Plattform aus greift ihr ganz einfach auf eure Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen zu. Mithilfe der Schieberegler könnt ihr entscheiden, welche Aktivitäten ihr in eurem Konto speichert, um Google-Produkte noch nützlicher für euch zu machen. Außerdem könnt ihr wählen, welche eurer Aktivitäten oder Informationskategorien ihr löscht.

Die Zahl der Google-Produkte ist gewachsen. Damit ihr trotzdem den Überblick behaltet, machen wir es euch jetzt noch leichter, diese Einstellungen zu finden. Heute seht ihr das Profilbild eures Google-Kontos bei Produkten wie Gmail, Google Drive, Kontakte und Google Pay immer in der oberen rechten Ecke. Um schnell auf die Datenschutzeinstellungen zugreifen zu können, klickt einfach auf das Profilbild und dann auf die Schaltfläche „Google-Konto“. Durch die prominente Darstellung eures Profilbilds könnt ihr übrigens auch ganz einfach erkennen, ob ihr gerade mit eurem Google-Konto angemeldet seid oder nicht. Noch im Mai werden wir diese Funktion in weiteren Produkten integrieren, darunter auch in die Google-Suche, Google Maps, YouTube, Chrome, Google Assistant und Google News.

Daten verwalten direkt in Google Maps, Google Assistant und in der Google-Suche

Letztes Jahr haben wir die Verwaltung eurer Daten direkt in der Google-Suche vereinfacht. Ihr könnt jetzt eure letzten Aktivitäten einsehen und löschen, ohne die Suche verlassen zu müssen. Dadurch habt ihr schnellen Zugriff auf die wichtigsten Datenschutzeinstellungen in eurem Google-Konto und könnt mehr darüber erfahren, wie die Google-Suche mit euren Daten funktioniert. Jetzt vereinfachen wir außerdem noch die Verwaltung eurer Daten in Google Maps, Google Assistant und bald auch bei YouTube. So könnt ihr beispielsweise die Daten eurer Standortaktivitäten direkt in Google Maps einsehen und löschen – und wieder zu eurer Wegbeschreibung zurückkehren.

Automatisches Löschen ist jetzt auch für Web- und App-Aktivitäten möglich, demnächst auch für den Standortverlauf verfügbar 

Letzte Woche haben wir eine neue Einstellung für Web-&-App-Aktivitäten vorgestellt. Damit könnt ihr einstellen, wie lang (3 oder 18 Monate) euer Standortverlauf und eure Web- & App-Aktivitätsdaten gespeichert bleiben. Alle älteren Daten werden auf Wunsch automatisch und kontinuierlich aus eurem Konto gelöscht. Diese neue Einstellung ist ab heute für eure Web- & App-Aktivitäten und ab Juni auch für den Standortverlauf verfügbar. 

Inkognitomodus in Google-Apps 

Seit wir vor mehr als einem Jahrzehnt den Inkognitomodus eingeführt haben, könnt ihr mit Google Chrome im Internet surfen, ohne dass eure Aktivitäten in eurem Browser oder auf eurem Gerät gespeichert werden. Da wir heutzutage in erster Linie über unsere Smartphones auf das Internet zugreifen, möchten wir diesen wichtigen Modus auf unsere beliebtesten Apps ausweiten. Der Inkognitomodus ist daher ab sofort auch für YouTube verfügbar und wird bald auch in Google Maps und Google-Suche zur Verfügung stehen. Klickt einfach auf euer Profilbild, um ihn ein- oder auszuschalten. Wenn ihr den Inkognitomodus in Maps aktiviert, werden eure Aktivitäten – wie die Orte, nach denen ihr sucht oder für die ihr Wegbeschreibungen erhaltet – nicht in eurem Google-Konto gespeichert.

Stärkere Datenschutzeinstellungen auf unseren Plattformen  

Wir haben heute auch Ankündigungen zum Datenschutz auf unseren Plattformen und in unseren Produkten gemacht: Android Q zum Beispiel rückt die Privatsphäre in den Fokus. Damit schafft das Betriebssystem mehr Transparenz und Kontrolle über eure Standortdaten. Vom Chrome-Team wurden außerdem verbesserte Einstellungsmöglichkeiten für Cookies im Chrome-Browser angekündigt. Und zu guter Letzt haben wir auch neue Pläne vorgestellt, die Nutzern eine bessere Übersicht geben über die Daten, die für personalisierte Anzeigen genutzt werden, sowie über die Unternehmen, die an dem Prozess für die Anzeigen beteiligt sind. Dies gilt für die Anzeigen, die wir auf unseren eigenen Webseiten und auf denen unserer Publishing-Partner anzeigen.


Mit weniger Daten mehr erreichen

Kollaboratives Lernen macht Produkte nützlicher, während eure Daten auf eurem Gerät bleiben  Die Fortschritte beim maschinellen Lernen stärken auch den Schutz eurer Daten. Ein Beispiel ist das kollaborative Lernen – ein neuer Ansatz für maschinelles Lernen. Es ermöglicht Entwicklern, KI-Modelle zu trainieren und Produkte so intelligenter zu machen – ohne dass eure Daten jemals euer Gerät verlassen. Neue KI-Techniken wie diese ermöglichen es uns, mit weniger Daten mehr zu erreichen. 

Gboard, die Google-Tastatur, nutzt jetzt kollaboratives Lernen, um die Vorhersage des nächsten Wortes und von Emojis auf vielen Millionen Geräten zu verbessern. Früher hat Gboard gelernt, neue Wörter wie „Zoodles“ oder „Targaryen“erst vorzuschlagen, wenn ihr sie mehrmals eingegeben habt. Durch kollaboratives Lernen kann Gboard ab sofort neue Wörter lernen, die Tausende von Menschen verwenden, ohne dass ihr diese jemals selbst getippt habt. 

Wir haben auch in differenzierten Datenschutz investiert. Das ermöglicht uns, Modelle des maschinellen Lernens zu trainieren, ohne persönliche Informationen zu speichern. 2014 haben wir bereits Untersuchungsergebnisse zu diesem Thema veröffentlicht. Seitdem sind diese Modelle in Chrome, mit Smart Compose in Gmail und in Google Maps integriert, um euch zum Beispiel die Stoßzeiten in einem Restaurant anzuzeigen. Und mit der Veröffentlichung des Open-Source-Projekts „TensorFlow Privacy“ können alle ML-Entwickler die Technologie für differenzierten Datenschutz ohne großen Aufwand selbst verwenden.

Die höchste Sicherheit für unsere Produkte und Plattformen

Wenn eure Daten nicht sicher sind, dann sind sie auch nicht privat. Wir haben daher immer in Systeme investiert, die die Sicherheit unserer Nutzer gewährleisten – angefangen bei unserer Safe Browsing-Funktion, die täglich fast vier Milliarden Geräte schützt, bis hin zur Abwehr von mehr als 100 Millionen Spam- und Phishing-Versuchen in Gmail pro Tag. Physische Sicherheitsschlüssel bieten die stärkste Form der Authentifizierung durch die Bestätigung in zwei Schritten. Sie werden ab sofort in allen Smartphones verbaut sein, die mit Android 7.0 und höher laufen. Das sind über eine Milliarde kompatibler Geräte.

Ab Sommer 2019 hat jeder mit einem Nest-Konto die Möglichkeit, dieses in ein Google-Konto umzuwandeln. Das bringt zusätzliche Vorteile bei automatischen Sicherheitsvorkehrungen. So stehen euch dann zum Beispiel die Bestätigung in zwei Schritten und die Benachrichtigungen, die euch proaktiv über ungewöhnliche Kontoaktivitäten informieren, zur Verfügung. Zusätzlich habt ihr Zugang zum Sicherheitscheck. 

Wir sind fest davon überzeugt, dass Datenschutz und Sicherheit jeden etwas angeht. Deshalb werden wir weiterhin alles dafür tun, dass unsere Produkte sicher sind. Wir investieren in Technologien, um mit weniger Daten mehr für unsere Nutzer zu tun. Jeder hat damit alle Möglichkeiten, klare und sinnvolle Entscheidungen rund um seine Daten zu treffen.