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Sicherheit im Handumdrehen – vereinfachte Einstellungen zum Schutz eurer Daten



Unser Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die einfach, nützlich und intuitiv in der Bedienung sind.  Und wir finden, Gleiches sollte auch beim Thema Datenschutz und Sicherheit gelten: die Verwaltung der eigenen Daten sollte genauso unkompliziert sein, wie einen Tisch beim Lieblingsitaliener zu reservieren oder mit Google Maps den schnellsten Nachhauseweg zu finden.

Vor einigen Monaten haben wir zusätzliche Datenschutzeinstellungen und Sicherheitstools eingeführt, mit denen der Schutz eurer Daten noch einfacher wird. Sicherheitseinstellungen sind jetzt besser zugänglich, Google-Apps lassen sich auch im Inkognitomodus verwenden und ihr habt die Option, bestimmte Daten – wie beispielsweise euren Standortverlauf, Suchanfragen oder Sprachaufnahmen – auch automatisch löschen zu lassen.

Dabei ist es uns besonders wichtig, diese Einstellungen in allen unseren Produkten auf die gleiche Art und Weise umzusetzen – und insbesondere in den Produkten, die ihr am liebsten verwendet. Heute möchten wir euch über weitere Neuerungen informieren.


Inkognito unterwegs – jetzt auch in Maps

Schon seit der Einführung des Chrome-Browsers 2008 gehört der Inkognitomodus zu den beliebtesten Funktionen für Datenschutz und Privatsphäre. Anfang des Jahres haben wir den Inkognitomodus für YouTube eingeführt – und jetzt wird es ihn auch in Maps geben.

GIF zeigt, wie der Inkognitomodus aktiviert werden kann in Google Maps

Wenn ihr den Inkognitomodus in Maps aktiviert, werden eure Aktivitäten – wie die Orte, nach denen ihr sucht oder für die ihr Wegbeschreibungen erhaltet – nicht in eurem Google-Konto gespeichert, und sie werden auch nicht verwendet, um euch personalisierte Ergebnisse anzuzeigen.

In den Inkognitomodus könnt ihr ganz einfach wechseln, indem ihr euer Profilbild antippt. Genauso problemlos lässt er sich aber auch jederzeit deaktivieren – und ihr erhaltet wieder Empfehlungen für Restaurants, Informationen zu eurem Arbeitsweg und andere auf euch zugeschnittene Ergebnisse. Android-Nutzer können sich auf eine Veröffentlichung schon innerhalb der nächsten Wochen freuen, iOS wird bald folgen.


Automatisches Löschen für YouTube

Im Mai haben wir euch die neuen Einstellungen zum automatischen Löschen von Standortverlauf und Web- und App-Aktivitäten vorgestellt. Damit könnt ihr automatisch bestimmte Daten, wie z. B. eure Such- und Browserverläufe, aber auch Sprachaufnahmen, löschen lassen. Wir haben euch versprochen, dass diese Funktion auch bald für weitere Produkte verfügbar sein wird und nun  werden wir dieses Feature auch für den YouTube-Verlauf einführen. Das Prinzip ist dasselbe wie beim Standortverlauf und den Web- und App-Aktivitäten: Ihr entscheidet, wie lange euer YouTube-Verlauf gespeichert werden soll – 3 oder 18 Monate – und wir kümmern uns um den Rest.   

GIF zeigt die Web- und App-Aktivitäten für YouTube

Google Assistant – Datenschutz per Sprachbefehl

Auch in Google Assistant möchten wir euch noch bessere Möglichkeiten bieten, Einblick in eure Daten zu erhalten und sie zu verwalten.

Auf die Frage hin “Ok Google, wie schützt du meine Daten?” wird Assistant euch Auskunft über unsere Maßnahmen zum Schutz und zur Sicherheit eurer Daten geben.

Außerdem soll es einfacher werden, die eigenen Datenschutzeinstellungen mit einfachen Sprachbefehlen gezielt zu steuern. In den kommenden Wochen wird es möglich sein, Daten ganz einfach per Sprachbefehl vom eigenen Google-Konto zu löschen – z. B. mit “Ok Google, lösche das, was ich als Letztes zu dir gesagt habe” oder “Ok Google, lösche alles, was ich letzte Woche zu dir gesagt habe”. Diese neuen Funktionen müssen nicht gesondert aktiviert werden, sie werden einfach automatisch wirksam. Fragt ihr per Sprachbefehl nach dem Löschen von Daten für einen Zeitraum von mehr als einer Woche, so wird euch Assistant in euren Kontoeinstellungen direkt auf die Seite verweisen, in der ihr das Löschen dieser Daten bestätigen könnt. In den kommenden Wochen wird dieses Feature für die englische Sprache eingeführt, alle anderen Sprachen folgen nächsten Monat.


GIF zeigt das Aufrufen des Google Assistant auf einem Smartphone

Verstärkung für den Passwortmanager

Für den Schutz der Privatsphäre im Internet sind wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Darum werden eure Daten bei uns automatisch mit einer der fortschrittlichsten Sicherheitsinfrastrukturen der Welt geschützt.

Unser Sicherheitscheck erkennt automatisch mögliche Sicherheitsrisiken für Google-Konten und empfiehlt euch zusätzliche Schutzmaßnahmen, mit denen ihr euer Konto im Handumdrehen vor Bedrohungen, wie z. B. dem Zugriff durch unsichere Apps, schützen könnt.  

Aber wir kennen natürlich auch das Problem mit verschiedenen Online-Konten und Zugängen – es ist einfach kompliziert, sich so viele Passwörter auf einmal merken zu müssen. Man ist schnell versucht, den einfachsten Weg zu wählen und ein und dasselbe Passwort für verschiedene Online-Konten zu verwenden – auf Kosten der eigenen Sicherheit. Denn sobald ein Dritter erst einmal in den Besitz dieses Passworts gelangt ist, kann er damit gleich von verschiedenen Diensten aus auf eure Daten zugreifen.

Zur Unterstützung bei der Erstellung und sicheren Aufbewahrung von Passwörtern für eure Online-Konten konntet ihr bisher auf unseren Passwortmanager zurückgreifen. Anlässlich des “Cybersecurity Awareness Month”– des Monats der Cybersicherheit – möchten wir euch heute eine wirkungsvolle Verstärkung für unseren Passwortmanager vorstellen: den Passwortcheck.  Der Passwortcheck ist ein neues Tool, mit dem ihr auf einen Klick erkennen könnt, wie stark ein Passwort ist, ob ihr es woanders schon einmal benutzt habt – oder ob es möglicherweise bei einer Datenpanne in die Hände von Dritten gelangt ist.

GIF zeigt den Passwordmanager

Wir arbeiten ständig daran, unsere Produkte zu verbessern – Produkte, die jeden Tag und auch in diesem Augenblick von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt benutzt werden. Gleichzeitig denken wir aber auch an die Zukunft. Wir möchten unsere Teams und die Teams anderer Organisationen dabei unterstützen, eine neue Generation von Produkten zu entwickeln, bei denen Datenschutz und Sicherheit an erster Stelle steht. Im Mai hat das neue Google Safety Engineering Center (GSEC) seine Pforten in München geöffnet, in dem sich die Zahl der Datenschutz Engineers bis Ende 2019 verdoppeln wird. In den letzten Monaten haben wir im Rahmen unserer Open-Source-Initiative verschiedene Technologien veröffentlicht, wie z. B. die C++-Bibliothek Differential Privacy oder das Tool Private Join and Compute. Damit wollen wir Institutionen eine ganz neue und innovative Art der Datenanalyse ermöglichen, die in Übereinstimmung mit Datenschutz und Sicherheit steht.

Natürlich entwickeln sich auch die Erwartungen der Nutzer in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre im Internet ständig weiter – und wir halten euch natürlich weiterhin über unsere Fortschritte auf dem Laufenden.