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Eure treuen Begleiter: immer geschützt.

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In deutschen Haushalten leben derzeit über 15 Millionen Katzen und mehr als zehn Millionen Hunde. Eine repräsentative Studie von VIER PFOTEN hat ergeben, dass sich jede:r fünfte Deutsche während der Pandemie einen Hund angeschafft hat, die meisten davon einen Welpen. Bei einem Hunde- oder Katzenwunsch weist die globale Stiftung für Tierschutz darauf hin, dass Heimtiere ihre Menschen viele Jahre begleiten und die Haltung mit hohem Zeitaufwand und Kosten verbunden sind: Hundehalter:innen müssen laut VIER PFOTEN beispielsweise jährlich mit Kosten zwischen rund 1.000 und 3.500 Euro rechnen, die sie aufbringen müssen. Tierbesitzer:innen sollten sich daher vorab über die erzieherische Verantwortung, den erheblichen Zeitaufwand und die finanzielle Versorgung des Heimtiers Gedanken machen. Ein Tier sollte niemals aus einem Impuls heraus angeschafft werden.

Tierschützer:innen nehmen die derzeitigen Lockerungen zum Anlass, Tipps und Empfehlungen für den Umgang mit Haustieren in einem – wieder belebteren – Alltag auszusprechen. Denn die Rückkehr an den Arbeitsplatz oder zu Freizeitaktivitäten bedeutet oft neue Herausforderungen im Hinblick auf die Betreuung von Hund und Katze. So beobachten Tierschutzorganisationen bereits vielerlei Abgaben in Tierheimen, die weiter zunehmen könnten und möchten dem entgegenwirken. „In der ungewissen Zeit der Pandemie haben viele Menschen die Nähe von Heimtieren gesucht, auch um Einsamkeit entgegenzuwirken“, sagt Sarah Ross von VIER PFOTEN. „Leider war dabei nicht jede Aufnahme lange vorbereitet und gut durchdacht. Mit der Rückkehr zum ‚normalen‘ Alltag stellen viele Menschen jetzt erst richtig fest, wie viel Zeit und Zuwendung Hund und Katze benötigen.“

Neben den tierschutzrechtlichen Bestimmungen gibt es vieles zu beachten, damit ein Tier allein zu Hause bleiben kann. Besonders wichtig ist dabei eine langsame Gewöhnung an die Zeit ohne die oder den Besitzer:in. Außerdem solltet ihr euren Hund nicht länger als vier und eure Katze nicht länger als sechs Stunden alleine lassen und dabei auf die individuelle Wohlfühlzeit des Tieres achten. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, erklärt: „Hunde sind sehr gern mit ihren Menschen zusammen. Das Alleinbleiben muss daher langsam geübt werden. Und auch Katzen vermissen ihre Menschen: Es ist ein Irrglaube, dass Katzen gern allein sind. Besonders reine Wohnungskatzen leiden darunter, wenn sie über lange Zeit ohne menschlichen Kontakt auskommen müssen.“

Auf dem Bild sieht man einen Mann, der in der Hocke ist und einen Hund im Arm hält.

Mit Nest Cam (Indoor, mit Kabel) könnt ihr sehen, wie eure Tiere sich verhalten, wenn ihr gerade nicht vor Ort seid. Das gibt euch unterwegs ein sicheres Gefühl und die Möglichkeit, individuell auf die Bedürfnisse eures Haustiers einzugehen. So könnt ihr euch vergewissern, dass alles in Ordnung ist, das Verhalten eures Vierbeiners in der Eingewöhnungsphase beobachten, anhand dessen die individuelle Wohlfühlzeit bestimmen und in Notfällen auch per Sprache etwas zurufen, wenn es die Situation erfordert.

Eurem Haustier etwas über Smartphone und dem eingebauten Lautsprecher in Nest Cam zuzurufen, ist allerdings nichts, was ihr häufig nutzen solltet, empfiehlt Sarah Ross: „Es kann für viele Tiere verwirrend sein, die Stimme von Herrchen oder Frauchen zu hören, aber nicht zuordnen zu können, wo diese herkommt. Daher sollte die Stimmfunktion wirklich nur in Notfällen genutzt werden.“

Verhaltensauffälligkeiten können mit den Aufzeichnungen eurer Nest Cam gemeinsam mit einem Trainer oder einer Trainerin beobachtet und dadurch besser eingeschätzt und gegebenenfalls behoben werden. So seht ihr genau, ob euer Haustier von Anfang an eher ängstlich ist und Support braucht oder ob es erst nach längerer Zeit durch Langeweile etwas anstellt und Beschäftigung braucht. „Jedes Tier ist anders, daher ist es wichtig und auch wirklich spannend zu sehen, wie sich das Tier verhält, wenn es allein zu Hause ist“, sagt Sarah Ross. „Man kann beobachten, ob das Tier ganz entspannt ist, mehr Training für das Alleinbleiben benötigt oder ob sogar eine andere Alternative die bessere Option wäre – etwa die Unterbringung in einer Hundetagesstätte.“

Auf dem Bild ist eine dunkelhaarige Frau, Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN.

Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN (Foto: VIER PFOTEN / Fred Dott)

Generell befürwortet Sarah Ross den Einsatz smarter Tools im Sinne des Tierwohls. Ihre persönlichen Do’s and Don’ts:

Do‘s

  • Beobachtet, was das Tier allein zu Hause macht und lernt euer Tier dadurch noch besser kennen
  • Stellt fest, ob ihr eurem Tier während eurer Abwesenheit eine Art der Beschäftigung anbieten müsst
  • Zeigt einem erfahrenen Hundetrainer oder einer Hundetrainerin die Aufnahmen und holt euch Tipps, wenn ihr manche Situationen nicht richtig deuten könnt

Dont‘s

  • Lasst euren Hund oder eure Katze nicht länger allein, nur weil ihr jetzt ein Auge darauf haben könnt
  • Schimpft nicht über die Stimmfunktion des Tools mit eurem Tier, das führt zur Verwirrung
  • Bestraft euer Tier niemals im Nachhinein für eine Situation, die ihr in eurer Abwesenheit beobachten konntet

Eines der ersten Ziele von Google Nest war es, Sicherheitslösungen für zu Hause noch einfacher zu machen und damit Millionen Menschen zu unterstützen. Umso mehr freut es uns, dass wir mit der neuen Nest Cam auch die besten Freunde des Menschen einbeziehen und damit ein persönliches Anliegen vieler lösen können. Nest Cam ist intelligent und benachrichtigt per Smartphone, wenn sie Bewegung registriert. Hierbei kann die Kamera zwischen Personen, Fahrzeugen und eben auch Tieren unterscheiden. Nest Cam (Indoor, mit Kabel) ist für 99,99 € (UVP, inkl. MwSt.) im Google Store und bei tink, Saturn, MediaMarkt und vielen weiteren Geschäften erhältlich.