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Nachhaltigkeit

Earth Day: Unsere Strategie für eine CO2-freie Zukunft

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2020 haben wir uns im Rahmen unseres dritten Jahrzehnts im Kampf gegen den Klimawandel eine Reihe ehrgeiziger Ziele gesetzt, um eine CO2-freie Zukunft für alle zu schaffen. Zum heutigen Earth Day möchten wir über unsere jüngsten Fortschritte berichten. Dazu gehören neue Investitionen, um unseren Partnern zu helfen, den Klimawandel zu bewältigen, neue Produktfeatures, mit deren Hilfe jede und jeder nachhaltige Entscheidungen treffen kann, sowie aktuelle Informationen über unsere Strategie für eine CO2-freie Zukunft.

Unterstützung unserer Partner bei der Bekämpfung des Klimawandels

Um tiefere Einblicke in die Daten zum Klimawandel zu erhalten – wie etwa die zunehmende Ernährungsunsicherheit, die Verknüpfung von Gesundheit und Klima und extreme Wetterereignisse – müssen wir jeden Menschen in die Lage versetzen, Lösungen entwickeln zu können. Deshalb versorgen wir Organisationen, politische Entscheidungsträger:innen, Forscher:innen und andere mit den Daten, Technologien und Ressourcen, die sie für den Kampf gegen den Klimawandel benötigen. Wie wir heute bekanntgeben können, ist Data Commons – unsere Open-Source-Plattform, die entwickelt wurde, um öffentliche Daten zu strukturieren und jedem einen standardisierten, universellen Zugang zu ermöglichen – mittlerweile die weltweit größte Wissensdatenbank zum Thema Nachhaltigkeit. Die Plattform umfasst über 100 Datenquellen zu den Themen Klima, Gesundheit, Lebensmittel, Pflanzen, Wohnen, Emissionen und mehr.

Ein Chart von Data Commongs, das die Entwicklung der CO2-Emissionen pro Kopf in Deutschland zeigt

Entwicklung der CO2-Emissionen pro Kopf in Deutschland (Quelle: Data Commons)

Weitere Initiativen, die wir kürzlich zur Unterstützung unserer Partner angekündigt haben, sind:

  • Nachhaltigkeitsfonds von Google.org für den asiatisch-pazifischen Raum: Dieser neue 6-Millionen-Dollar-Fonds stellt Organisationen in Gebieten, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, zusätzliche Mittel zur Verfügung, um sich mit Themen wie Luftqualität, Wasserschutz und Zugang zu erneuerbaren Energien zu befassen.
  • Laut unseren Untersuchungen sind 75 % der Unternehmen der Meinung, dass Technologie eine Schlüsselrolle bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele spielen wird: Unsere jüngste Kundenumfrage unter fast 1.500 Führungskräften in 16 Ländern ergab, dass Nachhaltigkeit bei Geschäftsleuten an erster Stelle steht. Dennoch wissen nur wenige Führungskräfte, wie sie das Thema angehen oder die Auswirkungen messen können.
  • Hilfe bei der Erstellung eines kostenlosen CO2-Rechners für Unternehmen: Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist es eine Herausforderung, die erforderlichen Ressourcen freizuschaufeln, um ihre Emissionen zu messen und zu verwalten. Wir haben uns mit dem schwedischen Unternehmen Normative zusammengetan, um Finanzmittel und Ressourcen für die Entwicklung eines kostenlosen CO2-Rechners für Unternehmen bereitzustellen, der jetzt über die von der UN unterstützte Initiative SME Climate Hub (Race to Zero) verfügbar ist.
Ein GIF Zeigt ein Tool mit Grafiken und Statistiken, die einen CO2-Rechner darstellen

Der kostenlose CO2-Rechner von Normative für kleine und mittelgroße Unternehmen

Allen dabei helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen

Auch privat machen sich immer mehr Menschen darüber Gedanken, wie sie die Umwelt schonen können. Wir haben uns daher überlegt, wie wir unsere Produkte so gestalten können, dass die Menschen Zugang zu den Informationen und Werkzeugen erhalten, die sie für nachhaltigere Entscheidungen benötigen.

Wer heute die Google-Startseite aufruft, sieht im Google Doodle Satellitenbilder von Timelapse in Google Earth und anderen Umweltorganisationen, die die Auswirkungen des Klimawandels veranschaulichen. Dies ist Teil unserer laufenden Maßnahmen, die Auswirkungen von Klimakatastrophen zu veranschaulichen und den Menschen zu zeigen, welche Maßnahmen sie ergreifen können, um die Folgen zu minimieren. Im vergangenen Oktober sind wir eine Partnerschaft mit der UN eingegangen, um den Menschen die Suche nach Informationen zum Klimawandel zu erleichtern. Heute haben wir dieses Suchangebot auf weitere Sprachen ausgeweitet.

Mehr Optionen für umweltschonende Mobilität: Vor mehr als zehn Jahren wurde die Fahrradroutenplanung in Google Maps eingeführt. Heute ist sie in über 30 Ländern verfügbar. Allein im Jahr 2021 haben wir mehr als 170.000 Kilometer Radwege und fahrradtaugliche Straßen ergänzt, die Menschen, die nachhaltig unterwegs sein wollen, noch mehr Optionen für ihre Routenplanung bieten.

Noch mehr Beispiele, wie Google-Produkte und Funktionen zu einem nachhaltigeren Alltag beitragen, haben wir hier zusammengetragen.

Gestaltung einer CO2-freien Zukunft bei Google

Nicht zuletzt waren wir immer der Meinung, dass wir selbst führend im Hinblick auf unsere eigenen Auswirkungen auf den Planeten sein müssen, wenn wir andere bei dem Thema unterstützen wollen. Im Oktober haben wir uns daher das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 in allen unseren Betrieben und in unserer gesamten Wertschöpfungskette – einschließlich der Hardwareprodukte für Verbraucher – Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Zu diesem Zweck streben wir danach, im Sinne eines „Carbon Law“ weniger als die Hälfte der gesamten Treibhausgase zu emittieren, die wir 2019 emittiert haben – auch wenn wir wachsen – und unsere direkten Emissionen und die unserer Wertschöpfungskette (Scopes 1, 2 und 3) um 50 % oder mehr zu reduzieren.

Ein Foto zeigt ein Google-Rechenzentrum mit Windrädern im Hintergrund bei Eemshaven, Niederlande

Google-Rechenzentrum bei Eemshaven, Niederlande

Vor kurzem haben wir ausführlich darüber berichtet, wie wir unser Ziel von Netto-Null erreichen wollen:

  • 24/7 CO2-freie Energie – politische Schwerpunkte: Für die mit der Stromversorgung unserer Rechenzentren und Büros verbundenen Emissionen haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 rund um die Uhr mit CO2-freier Energie zu arbeiten. Dies erfordert neue Technologien, die bei der Dekarbonisierung des Netzes helfen, wie z. B. unser allererstes batteriegestütztes System für die Notstromversorgung in einem Hyperscale-Rechenzentrum, das jetzt in Belgien in Betrieb ist. Darüber hinaus bedarf es politischer Maßnahmen, die den Übergang zu sauberer Energie beschleunigen. Letzte Woche haben wir daher eine Roadmap veröffentlicht, in der wir die Schwerpunkte der Politik und unser Engagement für deren Förderung erläutern.
  • Investitionen in die CO2-Beseitigung und in Innovation der Emissionsmärkte: Über unsere Wertschöpfungskette hinaus wollen wir unsere Führungsrolle bei Projekten zur Reduzierung und Beseitigung von Methan weiter ausbauen. So unterstützen wir aufstrebende Unternehmen, die technologiegestützte und umweltfreundliche Lösungen zur Beseitigung von Kohlenstoff entwickeln, wie zum Beispiel unsere kürzlich eingegangene Beteiligung an Frontier im Wert von 200 Millionen US-Dollar. Des Weiteren tragen wir zur Stärkung der Emissionsmärkte bei, und zwar durch unseren Google.org-Beitrag zur Digitalisierungsinitiative von Gold Standard und unseren Gründungsbeitrag in Höhe von 2 Millionen US-Dollar zum Integrity Council for the Voluntary Carbon Market.

Wir alle müssen jetzt aktiv werden und gemeinsam handeln, wenn wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abwenden wollen. Eine der wichtigsten Maßnahmen, die wir bei Google ergreifen können, ist die Entwicklung von Technologien, mit deren Hilfe wir, Partner und Einzelpersonen sinnvolle Maßnahmen ergreifen können. Wir werden diese wichtige Arbeit fortsetzen und alles in unserer Macht stehende tun, um unseren Planeten zu schützen.