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Google Arts & Culture

#WeWearCulture: Erfahrt mit Google Arts & Culture, was hinter den Outfits steckt, die wir tragen



Tragt ihr heute Jeans? Hängt eine Krawatte mit Blumenprint oder ein schwarzes Kleid in eurem Kleiderschrank? Erinnert ihr euch an die Plateauschuhe aus den 90ern? Diese Kleidungsstücke haben eins gemeinsam: Sie alle erzählen eine – teilweise Jahrhunderte alte – Geschichte. Wie Diana Vreeland, die legendäre Chefredakteurin der „Vogue“, einmal sagte: „Man kann die herannahende Revolution sogar in der Kleidung erkennen. Man kann alles in der Kleidung sehen und fühlen.“ Das ist einer der Gründe, warum wir uns freuen, euch „We Wear Culture“, die neue Ausstellung auf Google Arts & Culture, vorzustellen. Sie bringt euch die Geschichten hinter der Kleidung, die ihr tragt, näher.

Mehr als 180 Museen, Modeinstitutionen, Schulen, Archive und andere Organisationen aus Modemetropolen wie New York, London, Paris, Tokio und São Paulo haben sich zusammengetan, um euch auf Google Arts & Culture Mode aus drei Jahrtausenden näher zu bringen. Ihr könnt euch durch 30.000 Modeartikel klicken, Hüte nach Farben oder Schuhe nach Epochen durchstöbern.

In einer der mehr als 450 visuellen Ausstellungen findet ihr Geschichten von der historischen Seidenstraße bis hin zur wilden Mode des britischen Punks. Ihr könnt den Aufstieg des Denim von der Arbeitskleidung der Goldwäscher bis in die Einkaufsstraßen und den High-Fashion-Bereich verfolgen oder erfahren, wie die brasilianische Diva Carmen Miranda Plateauschuhe in den 1930ern populär machte. Und wenn ihr euch fragt, wo die Krawatten mit Blumenprint in Mode kamen – das war in einem Londoner Geschäft in der 5 Carnaby Street.

Ihr könnt die Mode-Ikonen und Trendsetter wie Coco Chanel, Cristóbal Balenciaga, Yves Saint Laurent oder Vivienne Westwood treffen. Die Geschichten von vier ikonischen Kleidungsstücken, die die Geschichte der Mode prägten, werden in Virtual-Reality-Erfahrungen zum Leben erweckt. So könnt ihr die Orte betreten, an denen die Geschichte der Mode lebendig ist. Ihr könnt euch diese entweder auf YouTube oder mit einer Virtual-Reality-Brille ansehen:



Hinter Mode steckt viel mehr, als sie auf den ersten Blick vermuten lässt. Hutmacher, Schuhmacher, Uniformmacher, Hemdenschneider, Goldschmiede, Krawattenfärber, Spitzenklöppler, Täschner und Schaufensterpuppen-Macher beherrschen ihr Handwerk bereits über Generationen hinweg und verwandeln dabei Designskizzen und Schnittmuster in elegante Kleidungsstücke und Accessoires. Zoomt in ultra-hochauflösende „Gigapixel“-Bilder, die mit unserer Art Camera aufgenommen wurden und erkundet das Handwerk in nie da gewesenen Details. Dazu zählt beispielsweise der berühmte Abendmantel von Elsa Schiaparelli – eine surrealistische Zeichnung, die zu einem Kleidungsstück wurde. Erkundet die Maschinerie, die einen der größten Industriezweige der Welt in Bewegung hält oder erfahrt mehr über die Avani Society in Indien. Tretet ein in die weltweit größte Kostümsammlung im Met Costume Institute Conservation Laboratory und lasst euch erklären, was getan werden muss, um dieses Handwerk für zukünftige Generationen zu erhalten – und das auch noch in 360 Grad!

Auch zwölf deutsche Partner beteiligen sich an „We Wear Culture“. Hierzu zählt das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin. Es steuert acht Ausstellungen zu Themen wie Mode im 18. und 19. Jahrhundert oder einen Blick hinter die Kulissen des Kunstgewerbemuseums bei. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt können hier Mode-Highlights wie das sommerliche Jackenkleid „Escale“ (Yves Saint Laurent für Christian Dior, 1958) oder zwölf herausragende Kreationen von Balenciaga erleben.

Weitere Highlights aus Deutschland beschäftigen sich mit der Entwicklung der Textilindustrie (TextilTechnikum Mönchengladbach), Wearable Computing (Deutsches Museum München) oder traditionellen deutschen Trachten (Collection Regard).

Um die Geschichten eures Kleiderschranks verständlicher zu machen, haben wir uns mit US-YouTube-Star Ingrid Nilsen zusammengetan. Bevor ihr euch also das nächste Mal unter eurem Kapuzenpulli versteckt oder zerrissene Jeans anzieht, schaut auf unserem YouTube-Kanal vorbei, um euren Look zu entschlüsseln, bevor ihr das Haus verlasst.

Die kostenlose Ausstellung wird heute eröffnet und ist auf g.co/wewearculture sowie über die mobile App Google Arts & Culture auf iOS und Android zugänglich. In diesem Sinne: Wir tragen Geschichte, wir tragen Kunst und Handwerk. We Wear Culture!