Zurück zum Hauptmenü
The Keyword Deutschland
Google Arts & Culture

2.000 Jahre pakistanisches Kulturerbe im Google Cultural Institute



Der fastende Siddhartha“ zählt zu den weltweit größten Schätzen der buddhistischen Bildhauerei. Die im Lahore Museum in Pakistan ausgestellte Skulptur ist eine Rarität, da sie fast vollständig erhalten geblieben ist. Nahezu alle anderen Skulpturen aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr., die einen fastenden Buddha darstellen, wurden entweder zerstört oder sind unvollständig. Denn ein Großteil dieser Meisterwerke wurde aus Schiefer, einem einfach zu spaltenden Stein aus der Region Gandhara, hergestellt. Seit heute ist die Skulptur zusammen mit anderen historischen Schätzen und Orten Pakistans Teil des Google Cultural Institute. Auf dieser Plattform haben Menschen aus der ganzen Welt nunmehr die Möglichkeit, die breite künstlerische und kulturelle Vielfalt des Landes zu erforschen.

Nur einen Klick entfernt könnt ihr die Stille in der Wazir-Khan-Moschee genießen. Die mit wunderschönen Fliesen verzierte Moschee dürfte wohl eines der schönsten Beispiele der Moscheenarchitektur aus dem goldenen Mogulzeitalter des 16. Jahrhunderts darstellen.

Für diejenigen von euch, die das Ganze noch genauer betrachten wollen, gibt es die Möglichkeit, die Schmuckfliesen der Moschee, aber auch seltene und zerbrechliche islamische Manuskripte – aus einer Vielzahl von internationalen Ausstellungen – in einer Gegenüberstellung zu vergleichen.

Dank hochauflösender Digitaltechnik ist es ebenso möglich, einen genauen Blick auf das Porträt von Nawab Mumtaz Ali zu werfen: Dieses Meisterwerk misst gerade einmal 13 cm × 19 cm und wird im Fakir Khana Museum ausgestellt, einem seit Generationen im Besitz der Familie Fakir Khana befindlichen Privatmuseum. Der Künstler malte 15 Jahre lang an diesem Meisterwerk im Postkartenformat – mit einem einhaarigen Pinsel!

Schaut euch dieses Video an, um mehr über das Google Cultural Institute zu erfahren und klickt anschließend auf g.co/pakistanculture, um Orte in Pakistan zu besuchen, die ihr so vielleicht nie hättet sehen können: