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Music, Makers & Machines

1895 begann Thaddeus Cahill, ein Erfinder aus Iowa, mit der Arbeit an dem weltweit ersten elektromechanischen Musikinstrument. Mit einem Gewicht von 200 Tonnen und einer Länge von 60 Fuß war das Telharmonium eine kolossale Maschine zum Produzieren und Teilen von Musik am Telefon.

In den 126 Jahren, die seitdem vergangenen sind, hat sich elektronische Musik auf ähnlich kühne wie geniale Weise weiterentwickelt – vor allem durch das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Diese Entwicklung zeigt die Magie, die aufkommen kann, wenn Menschen Maschinen bauen und mit ihnen interagieren. Wir hören elektronische Musik während wir Sport machen, mit der U-Bahn fahren, für Prüfungen lernen – und hoffentlich auch bald wieder in Clubs und auf Festivals. Denn diese Orte haben diese Musik zu dem gemacht, was sie heute ist.

Music, Makers & Machines, eine neue Ausstellung von Google Arts & Culture und YouTube, feiert ab sofort genau diese Geschichte der elektronischen Musik mit euch und Partnern zusammen online. Aber nicht nur das, sondern vor allem ihre Erfinderinnen und Erfinder, Künstlerinnen und Künstler, Klänge und Technologien. Mehr als 50 internationale Institutionen, Plattenlabels, Festivals, Musikexpertinnen und -experten haben sich zusammengeschlossen, um die wichtige kulturelle Rolle elektronischer Musik aufzuzeigen. Dazu zählt das WDR-Studio für elektronische Musik genauso wie Blacktronika oder die „Diva der Dioden“ Suzanne Ciani. Mehr als 250 Online-Ausstellungen, ein umfangreiches Archiv mit Fotos, Videos, 360-Grad-Touren und 3D-gescannten Objekten, wie zum Beispiel Synthesizer und die Tür des legendären Berliner Clubs Tresor, nehmen euch mit auf eine Reise durch das Genre.

Und ganz im Geiste von Pioniere wie Cahill könnt ihr ab sofort auch eure eigene elektronische Musik produzieren. Verwendet dafür einfach unser neues Augmented Reality-Feature AR Synth, um fünf berühmte Synthesizer in einem virtuellen Studio zu mischen und zu kombinieren.


MUSIC: Ein Blick auf einige der legendären Tracks sowie Künstlerinnen und Künstler

Ein Foto von King Britt

  • Folgt King Britt durch die Blacktronika-Ausstellung (DJ, Labelgründer und Professor an der University of California in San Diego), um schwarze Vorreiter:innen der elektronischen Musik zu entdecken. Die Ausstellung ist sogar mit einem eigenen Soundtrack unterlegt.
  • Detroit Techno ist neben R'n'B, Soul, Funk und Hip-Hop eine der bedeutendsten stilistischen Erfindungen afroamerikanischer Popmusik. Hier erfahrt ihr mehr dazu. 


MAKERS: Blickt hinter die Kulissen von Studios und erlebt Ikonen des Genres in Aktion

Karlheinz Stockhausen im WDR Studio

  • Erkundet das WDR-Studio für Elektronische Musik in Köln, eines der weltweit ersten Studios für elektronische Musik, das durch den Komponisten Karlheinz Stockhausen berühmt wurde.
  • Erfahre mehr über das Label Kompakt, dem weltweit bekannten Erfinder des “Sound of Cologne”, dessen über 20jährige Geschichte von den kleinen Anfängen eines Kölner Plattenladens, über einen expandierenden Familienbetrieb bis hin zum weltweiten operierenden Musikverlag reicht.
  • What the Hell: In einem Exklusiv-Interview des Deutschen Museums erzählt DJ Hell über seinen Werdegang von der bayerischen Dorfdisco in die besten Klubs der Welt.
  • Lernt mehr über das Leben von Bob Moog, der 1964 für die Erfindung der Moog-Synthesizer bekannt war und die Welt der Musik revolutionierte, indem er Musikerinnen und Musikern Zugang zu einem erweiterten Klanguniversum verschaffte.
  • Einer der größten Flyersammler Europas, phatmedia, hat über 7.000 seiner digitalisierten Flyer beigesteuert, die die Geschichte der elektronischen Musik in Großbritannien von Early Rave und Drum'n'Bass bis Hardcore und House erzählen.
  • Nur wenige andere Clubs haben Techno so definiert wie der 1991 eröffnete Tresor in Berlin.


MACHINES: Spielt die Instrumente, die die Musik einzigartig machen

Ein Screenshot von AR Synth

  • Verwandelt euer Zuhause mit AR Synth (g.co/arsynth) in ein Studio für elektronische Musik. Mit diesem Experiment könnt ihr fünf berühmte Synthesizer (aus der Sammlung des Schweizerischen Museums für elektronische Musikinstrumente) über Augmented Reality (Android) in euer Wohnzimmer oder auf Android, iOS und Desktop in 3D in ein virtuelles Studio holen und spielen. 
  • Entdeckt die Details in 22 legendären Synthesizern aus der Sammlung des Schweizerischen Museums, für elektronische Musikinstrumente, die in 3D gescannt wurden.
  • Der Minimoog ist weithin als einer der einflussreichsten analogen Synthesizer aller Zeiten bekannt.

Elektronische Musik bringt Menschen aus allen Lebensbereichen und aus aller Welt zusammen. Diese Community hat sich schon immer durch Kreativität und gemeinsame Erlebnisse ausgezeichnet. Und während es noch etwas dauern könnte, bis sich die Clubtüren wieder öffnen, bleiben Fans und Musikerinnen und Musiker über neue Online-Foren und -Formate in Verbindung.

Wir hoffen, dass ihr mit Music, Makers & Machines die Geschichten der elektronischen Musik erkunden könnt, ihre Facetten und Kreativität zu schätzen lernt und die Macherinnen und Macher feiert. Die gesamte Online-Ausstellung findet ihr ab sofort unter g.co/musicmakersandmachines oder auf der Google Arts & Culture-App für iOS und Android

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