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Female Empowerment durch unsere Google.org Impact Challenge – wir stellen die ausgewählten Organisationen aus Deutschland vor

Ziel unserer Google.org Impact Challenge for Women and Girls ist es, Organisationen zu unterstützen, die sich für Inklusion, Gleichstellung und die Ermächtigung von Frauen einsetzen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Covid-19 die wirtschaftliche Zukunft von Frauen und Mädchen wesentlich stärker gefährdet als die von Männern und Jungen. Daher riefen wir mit Google.org gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus aller Welt mit sozialer Ausrichtung auf, Konzepte einzureichen, um Frauen und Mädchen wirtschaftlich zu stärken.

Insgesamt haben sich über 7.800 Projekte um eine Förderung beworben – so viele wie für keine Google.org Impact Challenge zuvor. Die Auswahl der Projekte erfolgte mit Hilfe einer hochkarätigen Jury aus Expertinnen (darunter Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu Tum, Tennisspielerin Naomi Osaka, Sängerin Shakira, YouTube-CEO Susan Wojcicki sowie die südafrikanische Politikerin und Präsidentin der Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen Phumzile Mlambo-Ngcuka) und unseren Projektpartnern Vital Voices und Project Everyone. Um die Ideen mit dem größten Potenzial zum Leben zu erwecken und voranzutreiben, erhalten die ausgewählten Projekte finanzielle Zuschüsse und nehmen an einem viermonatigen Programm teil, das von unseren Accelerator- und Women Techmakers-Programmen in Zusammenarbeit mit Vital Voices geleitet wird. Zudem profitieren sie vom Zugang zu Googles Expertise und Produkten, wie zum Beispiel Google Ad Grants, um ihre Mission zu fördern.

Founderland und socialbee – von Frauen für Frauen

Unter den 34 ausgewählten Projekten weltweit befinden sich auch zwei aus Deutschland: Founderland und socialbee. Beide Unternehmen unterstützen sozial benachteiligte Gruppen und wurden selbst von Frauen ins Leben gerufen.

Die Berliner Plattform Founderland hilft Gründerinnen of Colour bei der Verwirklichung ihrer unternehmerischen Ziele. Dazu stellt Founderland Gründerinnen aus ganz Europa und dem Vereinigten Königreich einerseits Kapital zur Verfügung, andererseits unterstützen sie den Wissenstransfer und das Netzwerken, um einer neuen Generation Frauen of Colour die gleichen Möglichkeiten wie ihren Mitbewerberinnen zu ermöglichen. Bisher erhalten Frauen of Colour gerade einmal 0,5 Prozent des Gesamtkapitals, das Gründerinnen in Europa jährlich zur Verfügung gestellt wird. Founderland möchte dieses Ungleichgewicht gezielt abbauen und Investor:innen auf das ungenutzte Potenzial aufmerksam machen.

Team von Founderland

Die zweite Organisation aus Deutschland die eine Förderung von Google.org bekommt ist das Sozialunternehmen socialbee. Es setzt sich für die nachhaltige Integration von Geflüchteten, Migrant:innen, Menschen mit Behinderungen und anderen benachteiligten Menschen auf dem Arbeitsmarkt ein. Durch gezielte Weiterbildungsprogramme werden als schwierig vermittelbar geltende Menschen gemeinsam mit Unternehmenspartnern und ehrenamtlichen Coaches für den Arbeitsmarkt stark gemacht – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das an geflüchtete Frauen gerichtete Programm des Unternehmens wird nun künftig von Google.org gefördert. Neben Schulungen erhalten die Frauen professionelle Anleitung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Damit einher geht nicht nur eine finanzielle Unabhängigkeit und schnellere Integration, sondern auch ein verändertes Selbstverständnis der Frauen und ein gesteigertes Selbstwertgefühl.

Foto vom Team von socialbee

Kollektives Umdenken für gleiche Zukunftschancen von Frauen

Auch in Deutschland bestehen noch Strukturen, die Frauen gegenüber Männern benachteiligen – besonders im unternehmerischen Umfeld. So wurden 2020 zum Beispiel nur 16 Prozent aller Start-ups in Deutschland von Frauen gegründet (Quelle: Female Founders Monitor 2020, herausgegeben vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. und Google for Startups am 30. Juni 2020.) Auch in Vorständen oder Führungspositionen mangelt es vielerorts an weiblicher Repräsentation. Durch die Covid-19-Pandemie ist die wirtschaftliche Zukunft von Frauen und Mädchen noch stärker gefährdet. Homeschooling und fehlende Kinderbetreuung sorgen in Deutschland dafür, dass vor allem Frauen diese Care-Aufgaben übernehmen und im beruflichen Umfeld zurückstecken.

Daher hat sich Google.org für die gezielte Unterstützung von Projekten für Frauen und Mädchen entschieden. Dabei geht es nicht alleine um die finanzielle Unterstützung der Projekte. Am Ende geht es um ein kollektives Umdenken und die langfristige Aufgabe, sich mit der wirtschaftlichen Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen zu befassen und dieses Engagement in die Welt zu tragen.

Weitere Informationen über die ausgewählten Organisationen sind auf unserer Impact Challenge-Website gelistet.