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Wie kleine Unternehmen einfach ihre CO2-Emissionen senken können

Ein Selfie von Gabriella Araujo an einem Fluss stehend mit einem Holzsteg

Gabriellas Schnappschuss von einer Riesenschildkröte vor der brasilianischen Küste

Eine Riesenschildkröte im Wasser vor der brasilianischen Küste

Gabriella mit einem Ara

Gabriella mit einem blauen Ara auf der Schulter

„Race to net-zero”

2021 bekam sie die Gelegenheit, ein schwedisches Startup bei der Entwicklung eines CO2-Rechners für kleine Unternehmen zu unterstützen. Gabriella sagte sofort zu. „Es war das Jahr der Klimakonferenz COP26. Jeder sprach darüber, dass gerade Unternehmen alles tun müssten, um Emissionen zu vermeiden”, erinnert sich Gabriella. Die Gründer von Normative.io aus Stockholm hatten die Vision, mit einem einfachen Online-Tool auch solchen Unternehmen Klimaschutz zu ermöglichen, die sich diesen ansonsten mangels Ressourcen nicht leisten konnten. Die Idee überzeugte auch Google und so wurden insgesamt 12 Googler:innen aus unterschiedlichen Bereichen pro bono für sechs Monate an Normative.io „ausgeliehen”, darunter auch Gabriella.

Workshop von Google und Normative in Stockholm

Menschen in einem Konferenzraum um einen Tisch

„Wir hatten nur sechs Monate Zeit, aus der Idee ein funktionierendes Produkt zu entwickeln”, sagt Gabriella. Der Schlüssel zum Erfolg sei gewesen, das Tool möglichst einfach zu programmieren. „Viele Unternehmer:innen haben weder die Zeit noch das Wissen, sich ausführlich mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen”, berichtet Gabriella. Je intuitiver der CO2-Rechner also funktioniere, desto mehr Unternehmen würden ihn am Ende auch nutzen.

Der CO2-Rechner von Normative mit einem Beispiel

Der CO2-Rechner von Normative mit einem Beispiel

Gabriella (rechts) mit ihren Eltern am Strand

Gabriella (rechts) mit ihren Eltern am Strand und einem gelben Jeep

Auch in ihrem Privatleben hat sich Gabriella dem „Rennen zur Null” in puncto CO2-Emissionen verschrieben. So ernährt sie sich weitgehend pflanzlich, kauft gerne gebraucht und fährt möglichst oft Zug. Alleine auf die Flüge nach Hause nach Brasilien kann und will sie nicht verzichten. „Reisen ist eine sehr sentimentale Sache”, sagt sie. „Die Menschen wollen ihre Familien sehen und die Welt entdecken.” Sie hofft daher sehr, dass neue Technologien in nicht allzu ferner Zukunft auch klimafreundliches Fliegen möglich machen. Nicht zuletzt, um zu Hause am Strand ihre gemütlichen Freunde mit den Rückenpanzern zu besuchen.

Faktenblatt über Gabriella