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In Warschau: Ankündigung weiterer Unterstützung für die Ukraine

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Vor kurzem war ich in Warschau, einer Stadt, die für so viele Ukrainer:innen, die vor dem Krieg fliehen, zu einem Symbol der Sicherheit und Hoffnung geworden ist. Für mich stellt die gemeinsame Geschichte Mittel- und Osteuropas ein Ideal von Freiheit, Widerstandsfähigkeit und Gemeinschaft dar. Daher hat es mich nicht überrascht, dass so viele Menschen in der gesamten Region ihre Türen geöffnet haben, um Geflüchtete aufzunehmen, oder an Bahnhöfen standen, um sie mit Essen, Kleidung und Warmherzigkeit willkommen zu heißen.

Am Vormittag meines Besuchs habe ich unseren Google for Startups-Campus in Warschau besucht, den wir vor drei Wochen für gemeinnützige Organisationen geöffnet haben, die Geflüchtete sowie ukrainische Startups unterstützen. In meinen Gesprächen mit diesen NGOs wollte ich erfahren, wie Google die Bedürfnisse von Geflüchteten jetzt und in Zukunft am besten unterstützen kann. Auch mit einigen der ukrainischen Unternehmer:innen, die nun auf dem Campus arbeiten, habe ich mich ausgetauscht und war von ihrer Stärke und Entschlossenheit im Angesicht der persönlichen Tragödien und schweren Verluste inspiriert.

Während meines Aufenthalts habe ich mich auch mit Regierungsvertreter:innen getroffen, um über die humanitäre Krise und die Notwendigkeit weiterer öffentlich-privater Partnerschaften zur Unterstützung von Geflüchteten und zur Bekämpfung von Desinformation in der Region zu sprechen. In diesem Kontext haben wir mehrere zusätzliche Initiativen angekündigt, um bei diesen Bemühungen zu helfen und den Wiederaufbau in Mittel- und Osteuropa nach dem Krieg zu unterstützen.

Unterstützung für Geflüchtete

Bereits mehr als 3,7 Millionen Menschen sind aus der Ukraine geflohen – die meisten davon sind Frauen, Kinder und ältere Menschen. Das ist die größte Flüchtlingskrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Um die humanitären Hilfsmaßnahmen vor Ort in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen, haben Google.org und Google-Mitarbeiter:innen bereits über 35 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln und Sachleistungen bereitgestellt. Das schließt die Unterstützung von Organisationen ein, deren Hilfsangebot sich an Menschen in der Ukraine richtet – wie Nova Ukraine und Fight for Right – sowie gemeinnützige Organisationen, die Geflüchtete in angrenzenden Ländern unterstützen, wie The Polish Center for International Aid, Hungarian Interchurch Aid, das rumänische Rote Kreuz und People in Need in der Slowakei.

Zusätzlich kündigen wir eine neue Finanzhilfe für Geflüchtete mit Behinderungen an, sowie Unterstützung und eine Google.org-Finanzierung für Tech to the Rescue, eine junge polnische gemeinnützige Organisation, die Technologieunternehmen und ehrenamtliche Expert:innen mit humanitären Hilfsorganisationen zusammenbringt, um digitale Lösungen zu unterstützen. Ein Team von Google.org-Mitgliedern wird ehrenamtlich daran arbeiten, ihre Plattformen und Initiativen aufzubauen und zu skalieren.

Falschinformationen bekämpfen

Als Informationsunternehmen nehmen wir unsere Verantwortung sehr ernst, Menschen zuverlässige und vertrauenswürdige Informationen bereitzustellen. Wir haben gesehen, wie viele Ukrainer:innen die Google Suche genutzt haben, um aktuelle Informationen zu bekommen – unter anderem, um Unterkünfte oder humanitäre Hilfe zu finden – und sich auf Luftangriffswarnungen auf ihren Smartphones verlassen haben. Darauf aufbauend führen wir neue Funktionen ein, die den Zugang zu vertrauenswürdige Informationen verbessern, darunter Infopanels in lokalen Sprachen und Transparenz-Labels für Medieninhalte auf YouTube.

Eine große Herausforderung im aktuellen Kampf gegen Fehlinformationen ist es, gegen falsche Informationen zum Krieg in der Ukraine vorzugehen. Daher stellen wir weitere 10 Millionen US-Dollar bereit, um unter anderem neue Partnerschaften mit Think Tanks und zivilgesellschaftlichen Organisationen einzugehen, die regionsspezifische Untersuchungen zu Fehlinformationen und Desinformationen durchführen. Zusätzlich unterstützen wir Netzwerke und gemeinnützige Organisationen, die ihren Fokus auf Faktenprüfung legen. Jigsaw, eine Einheit innerhalb von Google, die Technologien zur Bekämpfung von Bedrohungen offener Gesellschaften entwickelt, wird mit lokalen Expert:innen und Akademiker:innen zusammenarbeiten, um Ansätze zur direkten Bekämpfung von Desinformation zu entwickeln und Menschen zu helfen, Desinformation leichter zu erkennen.

Eine Investition in die Zukunft von Mittel- und Osteuropa

Wir glauben an die Stärke und an die Zukunft Mittel- und Osteuropas. Erst letztes Jahr haben wir unser neues Büro in Warschau eröffnet, über 350 neue Mitarbeiter:innen eingestellt und eine Google Cloud-Region in Polen gestartet. Anfang März haben wir eine Investition in Höhe von 700 Millionen US-Dollar in den Kauf und die Entwicklung des The Warsaw HUB, einem modernen Bürokomplex im Herzen der polnischen Hauptstadt, angekündigt.

Wir werden weiterhin in die Region investieren und Menschen und Unternehmen unterstützen, die vom Krieg und seinen Folgen betroffen sind. Und wenn der Krieg ein Ende findet, werden wir hier sein, um den Wiederaufbau der Ukraine und der Region auch langfristig zu unterstützen.