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Weitere Unterstützung für Menschen, die vom Ukraine-Krieg betroffen sind

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Das Bild oben zeigt: David Miliband, CEO und Vorsitzender des International Rescue Committee bei einem Besuch im Google-Büro in Berlin heute. Hier traf er die Gründerinnen von United for Ukraine und Google Stellvertreter:innen.

Die russische Invasion in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe. Es ist herzzerreißend zu sehen, was die Menschen aus der Ukraine durchmachen müssen und ganz Europa, insbesondere diejenigen mit Familie, Freunden und Kolleg:innen in der Region, ist betroffen.

Wir wollen helfen, wo wir können. Seit Beginn des Krieges arbeiten daher unsere Teams rund um die Uhr daran, Menschen und Organisationen zu unterstützen, vertrauenswürdige Informationen bereitzustellen und die Online-Sicherheit unserer Nutzer:innen in der Region und darüber hinaus zu stärken.

Gemeinsam für die Ukraine – Bereitstellung wichtiger Informationen für Flüchtlinge

Nach Schätzungen des Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen sind bereits mehr als fünf Millionen Menschen aus der Ukraine in Nachbarländer geflohen, weitere 13 Millionen befinden sich noch in der Ukraine und benötigen lebenswichtige Hilfe.

Für diejenigen, die die Ukraine verlassen und sich vorerst in einem neuen Land niederlassen, kann es schwierig und zeitaufwändig sein, verlässliche Informationen und vertrauenswürdige Dienste zu finden. Um genau das einfacher zu gestalten, stellt Google.org dem International Rescue Committee (IRC) gemeinsam mit einem Team von Google.org Fellows einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Diese Maßnahme soll dabei helfen, den Zugang zu wichtigen Informationen für diejenigen zu erweitern, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Darunter fällt auch die Unterstützung für die Bereitstellung von unitedforukraine.org, einer informativen Website und Bewegung, die Geflüchteten hilft, eine Unterkunft, Rechtsbeistand und psychologische Unterstützung zu finden. Die Plattform wurde von United for Ukraine ins Leben gerufen, einer gemeinnützigen Organisation, die im Februar 2022 von zwei ukrainischen Frauen gegründet wurde – Olga Hamama, CEO der Venture-Entwicklungsplattform Planet FC, und unsere Kollegin Nina Levchuk, die für Google in Berlin arbeitet.

Ein Smartphone zeigt unitedforukraine.org

Unitedforukraine.org unterstützt ukrainische Geflüchtete durch ein Netzwerk von über 400 Rechtsexpert:innen und psychologischen Fachleuten aus mehr als 30 Ländern. Es wird Teil des Signpost-Projekts des IRC sein, einem globalen humanitären Technologieprogramm, das Geflüchteten hilft, Ressourcen zu finden. Google unterstützt das IRC seit 2015 bei seiner wichtigen Arbeit. So haben wir bislang acht Millionen US-Dollar an Zuschüssen und mehr als 10.000 Stunden ehrenamtlicher Unterstützung bereitgestellt.

In den kommenden sechs Monaten wird ein Unterstützer:innen-Team aus 13 Google-Mitarbeiter:innen Vollzeit und ehrenamtlich mit dem IRC zusammenarbeiten, um unitedforukraine.org und Signpost global auszuweiten. Das Ziel ist es, einen vertrauenswürdigen Ort für Geflüchtete zu schaffen, an dem sie sowohl akute Unterstützung als auch langfristige Lösungen finden können – obwohl wir natürlich hoffen, dass alle, die möchten, sehr bald wieder in eine sichere Ukraine zurückkehren können.

Unterstützung von humanitärer Arbeit

Diese Art der Förderung ist die neueste im Rahmen unserer Arbeit zur Unterstützung von humanitärer Hilfe und Flüchtlingsunterstützungsgruppen in der Ukraine und den umliegenden Ländern.

Über Google.org und Googler:innen haben wir bereits über 35 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln und Sachleistungen bereitgestellt, um Hilfsmaßnahmen für die vom Krieg in der Ukraine Betroffenen zu unterstützen. Viele Google-Kolleg:innen in der Region nehmen selbst ukrainische Geflüchtete in ihren Häusern auf, helfen in örtlichen Aufnahmezentren oder an der Grenze.

Morgen, am 5. Mai 2022, werde ich auf der Geberkonferenz in Warschau weitere 10 Millionen US-Dollar an humanitärer Unterstützung von Google.org und Google für Menschen in der Ukraine ankündigen, die Geld- und Sachspenden beinhalten. Dadurch erhöht sich unser Gesamtengagement von Google.org und Google-Mitarbeiter:innen auf über 45 Millionen US-Dollar in Form von Finanzierung und Sachleistungen.

Mit Produkten und Tools helfen

In Kriegszeiten können genaue und aktuelle Informationen Leben retten. Wir haben daran gearbeitet, unsere Tools für die Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind, so hilfreich wie möglich zu machen.

In der Ukraine haben wir eng mit der Regierung zusammengearbeitet, um schnelle Warnungen vor Luftangriffen an Android-Mobiltelefone in gefährdeten Gebieten zu senden und Informationen zu Notunterkünften und Orten, an denen Hilfe bereitgestellt wird, in der Google Suche and in Google Maps bereitzustellen.

Wir arbeiten auch daran, die Menschen in der Region vor Cyberangriffen zu schützen – indem wir den Online-Schutz für alle verbessern. Zudem hat Project Shield, unser kostenloser Schutz vor DDoS-Angriffen, bereits über 200 ukrainische Nachrichten-, Regierungs- und humanitäre Websites verteidigt. Darüber hinaus hat die Threat Analysis Group (TAG) von Google die Cybersicherheitsaktivitäten in Osteuropa genau im Auge gehabt, regelmäßig Updates und Informationen bereitgestellt, um anderen zu helfen, Aktivitäten rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.

Als Reaktion auf Suchanfragen zum Krieg hebt Google weltweit vertrauenswürdige Nachrichtenquellen hervor und blockiert schädliche Inhalte und Fehlinformationen. Seit Kriegsbeginn hat YouTube mehr als 8.000 Kanäle und 60.000 Videos wegen Fehlinformationen, Hassrede oder drastischer Gewalt im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine entfernt.

Seit Anbeginn des Krieges steht ein Ziel im Zentrum unserer Bemühungen: denjenigen, die vom Krieg betroffen sind, sinnvolle Unterstützung zu leisten. An diesem Ziel werden wir festhalten - was auch immer die Zukunft bringen mag.