Safer Internet Day: 5 Tipps für junge Lernende
Die Hauptmotivation für die Nutzung von KI ist in vielen Ländern nicht mehr Unterhaltung, sondern Lernen. Das ist ein Ergebnis unserer zum dritten Mal durchgeführten Umfrage „Unser Leben mit KI“. Insbesondere Jugendliche sind von KI und digitalen Tools beim Lernen und kreativen Tätigkeiten begeistert, wollen dabei aber nicht alleine gelassen werden. Sie wünschen sich Anleitung und Unterstützung, um sicher durch die neue Lernlandschaft navigieren zu können.
Smarte Online-/Offline-Grenzen setzen
Zu wissen, wann man sich zurückzieht, kann genauso wichtig sein, wie zu wissen, wann man sich in etwas vertieft. Schutzmaßnahmen wie SafeSearch für Kinder sind standardmäßig aktiviert. Und sie können mit Family Link auch selbst Grenzen setzen – einschließlich der Kontrolle der Bildschirmzeit, App-Genehmigungen, Inhaltsfiltern, Datenschutzeinstellungen und mehr. Um sich auf Lernen ohne Ablenkungen zu konzentrieren, können Eltern die „Schulmodus-Funktion “ nutzen, um die Gerätefunktionalität während der Schul- und Hausaufgabenzeit einzuschränken.
Screenshot: „Schulmodus-Funktion“
Kritisches Denken im Zeitalter der KI fördern
Von Geschichte bis zur Computerwissenschaft, jede und jeder, der sich in etwas vertieft, sollte das „Warum“ genauso wie das „Was“ kennen. Durch die Verwendung der Lernhilfe in Gemini werden Lernende angeleitet, komplexe Probleme Schritt für Schritt anzugehen, wodurch kritisches Denken gegenüber allzu schnellen Antworten gefördert wird. Fast drei Viertel der Menschen nutzen KI inzwischen für Bildungszwecke, und eine Mehrheit der Lehrenden glaubt, dass KI die Lernergebnisse der Schüler*innen verbessern wird.
Screenshot: „Guided Learning“ in Gemini
Jugendlichen helfen, KI-Inhalte zu erkennen und Informationen online zu bewerten
Mit dem Aufkommen hochentwickelter KI-Tools ist es wichtiger denn je, den Ursprung und Kontext der Medien, die wir konsumieren, zu verstehen. „Best Practices“ wie die „SIFT“-Methode im Schulungsprogramm Super Searchers helfen Schüler*innen, Online-Informationen kritisch zu bewerten. Dabei steht SIFT für: Stop (Stoppen), Investigate the source (Quelle untersuchen), Find better coverage (Bessere Berichterstattung finden) und Trace claims (Aussagen zurückverfolgen). Die Funktion „Über dieses Bild“ in der Google-Suche liefert hilfreichen Kontext zu Bildern, auf die man online stößt. Und mit SynthID-Wasserzeichen, lässt sich erkennen, wann ein Audio-File, Bild oder Video mit der KI von Google erstellt wurde.
Eltern und Erziehungsberechtigte einbeziehen
Eltern können sich engagieren, indem sie die Plattformen verstehen, die ihre Kinder nutzen, und gemeinsam Richtlinien zur Nutzung des Internets innerhalb der Familie festlegen. Die Konten für Jugendliche unter Elternaufsicht von YouTube respektieren zum einen die wachsende Autonomie eines Teenagers. Zum anderen stellen sie sicher, dass die Eltern informiert sind, indem die Aktivitäten ihrer Teenager geteilt werden, einschließlich der Zahl der Uploads, der Abonnements und der Kommentare. In diesem Jahr haben wir auch eine Reihe von Qualitätsprinzipien eingeführt, die es Teenagern erleichtern, auf YouTube qualitativ hochwertigere und altersgerechte Inhalte zu finden.
Digitale Bürgerschaft stärken
Die Online-Welt ist eine globale Gemeinschaft, und eine gute Gemeinschaft geht über das Klassenzimmer hinaus. Da das Problem des Cybermobbing zunimmt, ist es wichtiger denn je, die Grundlagen der digitalen Gemeinschaft und der Online-Sicherheit zu vermitteln. Die Initiative Be Internet Awesome bietet Ressourcen für Pädagog*innen und Familien, um junge Menschen zu befähigen, online klug, wachsam, stark, freundlich und mutig zu sein.
Der Zugang – mit den entsprechenden Schutzvorkehrungen – kann jungen Menschen neue Wege zum Lernen, zur Kreativität und zu neuen Möglichkeiten eröffnen. Praktische Tools und Ressourcen, die Familien dabei helfen, sich in einer sich entwickelnden Online-Landschaft zurechtzufinden, zu lernen und geschützt zu bleiben, finden Sie im Familien-Leitfaden zur Online-Sicherheit 2026.
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Google unterstützt den Safer Internet Day (SID), eine von der Europäischen Kommission geleitete Initiative, die Interessenvertreter weltweit zusammenbringt, um ein sichereres, positiveres Internet zu fördern. Der SID wird im Rahmen der Initiative Better Internet for Kids der Europäischen Kommission organisiert.