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Google Arts & Culture

Online-Kunstwerke erwecken Klimadaten zum Leben

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Einige der drastischsten klimabedingten Veränderungen auf unserem Planeten finden an Orten statt, die die meisten von uns nicht einfach mal so besuchen können. Daten und Tabellen sind hier umso wichtiger – aber nichts kann die Erfahrung aus erster Hand ersetzen.

Genau hier kommt Kunst ins Spiel. Im Laufe der Geschichte haben Künstler:innen mit ihren Werken immer wieder Menschen an ferne Orte gebracht und wichtige Herausforderungen der Menschheit in den Mittelpunkt gerückt. So auch der Künstler Refik Anadol und das Künstlerinnenkollektiv Hyphen Labs, die Fragen wie „Was würden wir sehen, wenn wir die Erde auf Schäden scannen würden?“ und „Wie werden wir die aufeinander aufbauenden Auswirkungen der schmelzenden Eisschichten spüren?" stellen. Für die Beantwortung haben sie zwei neue Online-Kunstwerke geschaffen, die ab heute Teil unseres Heartbeat of the Earth-Programms sind. In diesem Rahmen laden Google Arts & Culture und UN Climate Change Künstler:innen ein, wissenschaftliche Klimadaten durch interaktive Online-Kunstwerke zu interpretieren – mit dem Ziel, die Daten hinter der Klimakrise zugänglicher und sichtbarer zu machen. Die neuen Kunstwerke ergänzen die acht bereits veröffentlichten Arbeiten.

„Angesichts der immer schneller und jeden Tag deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels ist es wichtiger denn je, Künstler:innen einzubeziehen und Kunst als Vehikel für die dringende Botschaft rund um die Klimakrise zu nutzen“, sagte Ovais Sarmad, stellvertretender Exekutivsekretär von UN Climate Change. „Komplexe Wissenschaft und Daten müssen Menschen emotional berühren, damit wir verstehen können, wie sich die globale Erwärmung auf uns alle individuell und kollektiv auswirkt.“

MRI of the Earth – was würden wir sehen, wenn wir die Erde auf Schäden scannen würden?

Der Künstler Refik Anadol interpretiert den „Körper“ unseres Planeten und zeigt den Schaden auf, den wir ihm durch den Klimawandel zufügen. Mit Visualisierungen der natürlichen Landschaften der Erde, die durch maschinelles Lernen erstellt wurden, lädt Anadol dazu ein, über die Schönheit der Erde nachzudenken und regt zum Handeln für eine hoffnungsvolle Zukunft an.

Insidious Rising – Wie werden wir die aufeinander aufbauenden Auswirkungen der schmelzenden Eisschichten spüren?

Das globale Künstlerinnenkollektiv Hyphen Labs untersucht zusammen mit der Dichterin und Sprecherin Allison Akootchook Warden und der Union of Concerned Scientists die aufeinander aufbauenden Auswirkungen der Erwärmung der polaren Eisschichten. Zudem blicken sie mit ihrem Werk auf die Frage, wie ein sich erwärmendes Klima einen ökologischen Kollaps auslösen und Druck auf bestehende Systeme ausüben wird.

Wir hoffen, dass diese Kunstwerke Menschen ermutigen, sich noch mehr mit der Klimakrise auseinanderzusetzen und sich für den Klimaschutz einzusetzen.