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Nachhaltigkeit

Die UN-Klimakonferenz zu den Menschen bringen

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Im November dieses Jahres treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf der COP26 – der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Glasgow, um zu diskutieren, wie die Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam bewältigt werden können. Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung Sorgen oder Ängste in Bezug auf den Klimawandel haben. Vor diesem Hintergrund möchten wir die diesjährige Konferenz für alle Menschen zugänglich zu machen. In Zusammenarbeit mit dem Präsidium der COP26 werden wir daher die Veranstaltungen über YouTube und Google Arts and Culture per Livestream übertragen und so der COP26 dabei helfen, die Reichweite ihrer digitalen Kanäle zu vergrößern. YouTube Creators werden auf der Konferenz Inhalte erstellen, um sie mit ihrem globalen Publikum zu teilen. Und wir werden über eine neue Seite auf Google Arts and Culture Videos, Bilder und Artwork aus der „grünen Zone“ – dem Zentrum der COP26-Aktivitäten – veröffentlichen, um Menschen in aller Welt einzuladen, sich über die stattfindenden Diskussionen und Aktivitäten zu informieren.

„Ich freue mich, dass die COP26 mit Google zusammenarbeitet, um in wenigen Tagen die Grüne Zone der COP26 weltweit bekannt zu machen“, sagt der designierte COP-Präsident Alok Sharma. „Mit mehr als 200 fesselnden und vielfältigen Veranstaltungen möchten wir jeder die Möglichkeit haben, mehr über den Klimaschutz zu erfahren und zum Schutz unseres Planeten beizutragen."

Unser Engagement bei der COP26 ist Teil unserer Strategie in unserem dritten Jahrzehnt im Kampf gegen den Klimawandel. Wir setzen uns nicht nur dafür ein, dass Google als Unternehmen nachhaltiger arbeitet, sondern konzentrieren uns auch auf die Entwicklung neuer Technologien. Damit wollen wir sicherstellen, dass Partner, Unternehmenskunden und die Milliarden von Menschen, die Google-Produkte jeden Tag nutzen, ebenfalls nachhaltiger arbeiten und leben können.“

Vorreiter Google

Wir bei Google wollen bis 2030 in allen unseren Betrieben und in der gesamten Wertschöpfungskette auf CO2-freie Energie wechseln. Bis zu diesem Zeitpunkt wollen wir den Großteil unserer Emissionen (im Vergleich zu unserem Referenzjahr 2019) reduzieren und planen, in natur- und technologiebasierte Lösungen zur CO2-Vermeidung zu investieren, um unsere bisherigen Emissionen zu kompensieren.

Letztes Jahr haben wir das Ziel formuliert, alle unsere Rechenzentren und Standorte bis 2030 rund um die Uhr mit CO2-freier Energie zu versorgen. Das bedeutet, dass wir bis zum Ende des Jahrzehnts jede Google-Suchanfrage, jede E-Mail und jedes YouTube-Video ohne jegliche CO2-Emissionen bereitstellen wollen. Wir machen große Fortschritte – im Jahr 2020 haben wir zu jeder Stunde bereits 67 Prozent CO2-freie Energie in unseren Rechenzentren erreicht, im Jahr 2019 waren es noch 61 Prozent. Fünf unserer Rechenzentren, darunter die in Dänemark und Finnland, erreichen bereits 90 Prozent oder sind nah dran. An unseren Standorten investieren wir in nachhaltige Energie-Innovationen, wie beispielsweise Dragonscale-Solaranlagen und Erdwärme. Wir hoffen, dass diese neuen Technologien Andere, die auf Nachhaltigkeit setzen, ohne Kompromisse bei Design und Ästhetik einzugehen, zu ähnlichen Projekten inspirieren werden.

Ein Bild eines Rechenzentrums.

Bis Ende 2030 sollen alle Rechenzentren und Standorte von Google rund um die Uhr mit CO2-freier Energie versorgt werden.

Partner unterstützen

Städte sind derzeit für 70 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Letztes Jahr haben wir uns verpflichtet, mehr als 500 Städten dabei zu helfen, ihre CO2-Emissionen mithilfe des Environmental Insights Explorers (EIE) von Google bis 2030 um 1 Gigatonne pro Jahr zu reduzieren. Große Städte wie Amsterdam, Birmingham und Kopenhagen erfassen mit dem Tool bereits ihre Emissionsdaten, ihr Potenzial zur Nutzung von Solarenergie und ihre Luftqualität - als Instrument im Rahmen ihrer jeweiligen Klimaschutzpläne.

Technologie kann Städten auch auf direktere Weise bei der Dekarbonisierung helfen. Vor kurzem haben wir erste Forschungsergebnisse vorgestellt, wie Städte mithilfe von KI die Effizienz ihrer Ampelanlagen steigern können und haben dies in einem Pilotprojekt in Israel erprobt. Bislang konnten wir eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Wartezeiten an Kreuzungen um 10-20 Prozent feststellen. Wir freuen uns darauf, dieses Pilotprojekt auf Rio de Janeiro und andere Städte auszuweiten.

Darüber hinaus unterstützen wir Geschäftskunden wie Whirlpool, Etsy, HSBC, Unilever und Salesforce dabei, Lösungen für ihre spezifischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu entwickeln. Unilever arbeitet mit den Möglichkeiten von Google Cloud und Satellitenbildern über Google Earth Engine, um zur Vermeidung von Abholzung in seiner Lieferkette beizutragen. Zuletzt haben wir auf der Cloud Next den Carbon Footprint eingeführt: Das Tool stellt großen und kleinen Unternehmen Informationen über ihre Brutto-CO2-Emissionen im Zusammenhang mit ihrer Nutzung von Google-Cloud-Diensten zur Verfügung. Diese neuen Informationen helfen Unternehmen dabei, die Fortschritte bei der Erreichung ihrer eigenen Klimaziele zu verfolgen.

Möglichkeiten für alle

Nicht nur Unternehmen, sondern auch immer mehr Privatpersonen machen sich Gedanken darüber, was sie für unseren Planeten tun können. Aus diesem Grund haben wir uns verpflichtet, bis 2022 eine Milliarde Menschen dabei zu unterstützen, mit Hilfe der Produkte und Dienste von Google nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Kürzlich haben wir einige neue Möglichkeiten vorgestellt, wie Nutzerinnen und Nutzer die Produkte von Google nutzen können, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen – von umweltfreundlicher Routenplanung und der Suche nach umweltschonenderen Flügen, Hotels und Geräten bis hin zur Unterstützung sauberer Energie von zu Hause aus mit Nest und dem Auffinden zuverlässiger Informationen über den Klimawandel aus Quellen wie den Vereinten Nationen.

Google hat sich das Ziel gesetzt, Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen die Entscheidung für Nachhaltigkeit zu erleichtern. Wir freuen uns auf eine CO2-freie Zukunft und sind gespannt darauf, die Diskussion auf der COP26 fortzusetzen.