Zurück zum Hauptmenü
The Keyword Deutschland
Lernen mit Google

Google for Startups trifft createF: „Als Gründerin neue Wege gehen“

Article's hero media

Die Zeit ist reif für mehr weiblich gegründete und geführte Unternehmen! Aus diesem Grund liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt von Google for Startups auf der Förderung von Gründerinnen. Seit September unterstützt Google for Startups das YouTube-Sendeformat „createF – The Female Founders Show“. Die Show, die sich selbst als „Höhle der LöwINNEN“ bezeichnet, hat es sich zum Ziel gesetzt, mit nahbaren, inspirierenden Geschichten und Vorbildern den Prozess hinter der Unternehmensgründung zu zeigen – damit Gründen für mehr Frauen ein selbstverständlicher Karriereweg wird.

Im Rahmen der ersten Staffel hat Host und Showrunnerin Franziska Pohlmann in den vergangenen Monaten zehn visionäre Gründerinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. In vielen spannenden Videos nimmt sie die Zuschauer*innen mit auf die Startup Achterbahn und erzählt hautnah von den Hochs und Tiefs der Gründerinnen. Als Partner der ersten Staffel hat Google for Startups die Gründerinnen mit individuellen Google Mentor*innen begleitet und durfte eine Folge der Show federführend mitgestalten. Nach dem Finale von createF haben wir mit zwei Teilnehmerinnen, Ivana Perbi-Ohlheiser von Ward'ROBE Affaire und Nina Heine von Shit2Power, gesprochen und sie nach ihren wichtigsten Learnings und Aha!-Momenten gefragt.

WARDROBE AFFAIRE: DER MIX MACHTS!

Ivana Perbi-Ohlheiser, Gründerin von Ward'ROBE Affaire, will mit ihrer „Dating-Plattform für Kleiderschränke“ eine nachhaltige Alternative zum Fast Fashion Konsum anbieten. Für Ivana lag der Reiz der Show an dem Mix aus spannenden Coachings und guter Sichtbarkeit. „Ich war auf der Suche nach einem Accelerator-Programm, um den Start in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Vor meiner Teilnahme an createF hatte ich keinen App Prototypen, jetzt kann man ihn bereits testen!“, freut sie sich. Am hilfreichsten waren für Ivana die verschiedenen Coachings: „Vor allem die Coachings im Tech-Bereich haben mir geholfen, als Gründerin neue Wege zu gehen. Durch die Mentor*innen habe ich mich getraut, mich mit neuen Tools auseinanderzusetzen und konnte so viele Prozesse wie beispielsweise das Prototyping signifikant erleichtern. Aber auch das Business-Coaching hat mir neue Herangehensweisen für mein Unternehmen aufgezeigt und mich für meinen weiteren Weg als Gründerin und Inhaberin gestärkt. Im Finale habe ich schließlich unter anderem ein Business Mentoring Lunch mit Startup-Investorin Bettine Schmitz von Auxxo gewonnen und freue mich schon sehr auf ihre Insights. Aber auch der Pressebericht in DIE WELT und die Reichweite der YouTube-Show haben mir mehr Sichtbarkeit verschafft.“

Ivana Perbi-Ohlheiser, Gründerin von Ward'ROBE Affaire

Ivana Perbi-Ohlheiser, Gründerin von Ward'ROBE Affaire

SHIT2POWER: ENERGIE AUS ABWASSER!

Nina Heine arbeitet mit ihrem Team bei Shit2Power an einer innovativen Lösung, die Energiegewinnung durch Abwasser möglich macht.

Nina schätzte besonders den Austausch mit den Gründerinnen, die sie durch createF kennenlernen konnte und den damit verbundenen Input für ihr Unternehmen: „Die Dynamik unter den Teilnehmerinnen der Show war und ist auch weiterhin einfach unglaublich gut! Wir unterstützen uns wo wir können – dieser Zusammenhalt hat uns als Gruppe stark gemacht und unser Miteinander als Unternehmerinnen, die großes Vorhaben, geprägt. Große Ideen brauchen Kooperation, wir leben sie. Darüber hinaus habe ich durch die Reichweite der Show sehr viele Anfragen und Angebote erhalten – durch potentielle Bewerber*innen und aus der Politik! So haben beispielsweise schon die ersten Bürgermeister Interesse an dem Konzept von Shit2Power für ihre Heimatorte bekundet. Ohne die Show hätte ich im jetzigen Stadium der Gründung niemals so viel Sichtbarkeit erreichen können. Auch die verschiedenen Coachings und Mentorings waren für mich sehr wertvoll. Am meisten habe ich dabei aus den Tech- und Software-Coachings von Google mitgenommen“, so Nina. Auch uns ist nicht entgangen, dass Ninas Konzept zur Umwandlung von Abwasser in Energie enormes Potential hat – daher hat sie im Rahmen der Show den Google for Startups Founders Preis gewonnen und wird 2022 an der Google for Startups Founders Academy teilnehmen.

Auf dem Bild sieht man Nina Heine, Gründerin von Shit2Power

Nina Heine, Gründerin von Shit2Power

(FEMALE) EMPOWERMENT PUR: TECHIFY DAY

Unser Highlight der Show war der von Google for Startups kuratierte „TECHIFY DAY“, für den wir eine bunte, informative Mischung an praktischen Workshops, Insights und Austausch zusammengestellt haben. Den Anfang machte Alissa Rabe, Creative Strategist bei Google, mit ihrer Icebreaker-Frage: Was wäre die ideale Schlagzeile, die ihr gern über euer Unternehmen lesen möchtet und wo? Mit dieser Aufgabe ermutigte sie die Gründerinnen, groß zu denken und in die Zukunft zu schauen. Stichwort: Dream big!

In der „Ask me anything“-Runde mit Google for Startups-Alumni Maria-Liisa Bruckert, Gründerin von SQIN, und Kati Ernst, Mitgründerin und CEO von ooia, konnten die Teilnehmerinnen von den bereits gemachten Erfahrungen der erfolgreichen Unternehmerinnen profitieren. Wer könnte schließlich besser die ersten Gehversuche eines jungen Unternehmens verstehen als zwei Frauen, die selbst eines auf die Beine gestellt haben?

Im technischen Teil des Techify Day führten Diana Nanova, Customer Engineer, Data & AI, Digital Natives bei Google Cloud, und David Leibelt, Startup & VC Principal, die Gründerinnen in die Welt von Google ein und zeigten wie die Google Cloud und Marketing Tools von Google Startups einen Wachstumsschub geben können.

Im #IamRemarkable Training mit Jannette Flores, Agency Sales Manager bei Google, ging es darum, die Gründerinnen zu ermutigen, die eigenen Leistungen und Erfolge anzuerkennen und selbstbewusst zu kommunizieren.

Den Abschluss des Techify Day bildete schließlich eine Open Roberta-Challenge von Google und Fraunhofer IAIS. Mithilfe der Programmier-Plattform Open Roberta® schafften es die Teilnehmerinnen nicht nur, ihre eigenen fahrenden Roboter zusammenzusetzen und zu personalisieren, sondern auch, ihnen Befehle zu erteilen und sie zum Laufen zu bringen. Für die meisten Gründerinnen eine völlig neue, spannende Erfahrung.

DER STATUS QUO IM WANDEL: AUSBLICK

Was nach zwölf Wochen createF – The Female Founders Show deutlich wird: Je mehr Frauen in der Startup-Branche sichtbar sind, desto leichter kann daraus ein neuer Status quo werden. Die Startup-Welt ist im Wandel und ambitionierte und talentierte Gründerinnen wie Ivana und Nina zeigen, wie aus einer Idee kombiniert mit Mut und einem starken Netzwerk wegweisende Innovationen und Unternehmen entstehen können. Jetzt ist die Zeit für Gründerinnen, ihr Potential zu erkennen und mit ihren Ideen an den Markt zu gehen und so die Zukunft aktiv mitzugestalten.