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Unsere Fortschritte auf dem Weg zu CO2-freier Energie rund um die Uhr
Nachhaltigkeit

Unsere Fortschritte auf dem Weg zu CO2-freier Energie rund um die Uhr

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Alles Gute zum Earth Day! Wie viele andere verbringe ich in diesem Jahr mehr Zeit im Freien, sei es bei Spaziergängen mit meinem Hund oder beim Wandern mit meiner Familie. Diese zusätzliche Zeit in der Natur hat mir nochmals klar vor Augen geführt, wie wichtig die Aufgabe ist, unseren Planeten für künftige Generationen zu erhalten. Gleichzeitig erinnern uns Waldbrände und andere Klimakatastrophen auf der ganzen Welt daran, wie dringend diese Arbeit inzwischen ist.

Daher bin ich so begeistert von den Fortschritten, die wir gemacht haben, um unser Ziel, bis 2030 rund um die Uhr mit CO2-freier Energie zu arbeiten, zu erreichen. Zur Erklärung: diese Verpflichtung geht über andere Ziele in diesem Bereich weit hinaus. Denn seit 2007 sind wir bereits klimaneutral und seit 2017 decken wir unseren jährlichen Stromverbrauch zu 100% durch erneuerbare Energie. Mehr dazu, warum das „Rund-um-die-Uhr-Ziel“ („24/7“) so anspruchsvoll ist, findet ihr weiter unten in diesem Artikel.

Übersichtstabelle mit Informationen, wie Google Fortschritte zu einem CO2-freien Unternehmen macht.

Das 24/7-Programm für CO2-freie Energie von Google im Überblick.

Innerhalb eines Jahrzehnts soll jedes Google-Rechenzentrum, jede Cloud-Region und jeder Bürocampus mit sauberem Strom betrieben werden, und zwar jede Stunde an jedem Tag. Wir freuen uns sehr, dass wir heute vermelden können, dass bereits fünf unserer Standorte in Europa und Nordamerika zu rund 90 % der Zeit mit CO2-freier Energie betrieben werden. 


Investitionen in saubere Energie rund um die Uhr

An vielen unserer Standorte steigt der Anteil an CO2-freier Energie, was zum großen Teil auf neue Projekte für erneuerbare Energien zurückzuführen ist. Bis heute haben wir uns bis 2034 zu Investitionen von rund vier Milliarden US-Dollar verpflichtet, um weltweit saubere Energie aus mehr als 50 Wind- und Solarprojekten zu beziehen. Im vergangenen Jahr wurden viele dieser Projekte in Betrieb genommen, darunter Hunderte von neuen Windturbinen und Hunderttausende von Solarpanelen, die dazu beitragen, die CO2-freie Energieversorgung in mehreren Google-Rechenzentren zu verbessern. 

Ein neuer Offshore-Windpark versorgt zum Beispiel unser belgisches Rechenzentrum mit Strom, und neue Solarprojekte ebneten den Weg für eine fast 17-prozentige Steigerung der CO2-freien Leistung in unserem Rechenzentrum im US-Bundesstaat Georgia. Über die Beschaffung erneuerbarer Energien hinaus machen wir auch an anderer Stelle große Fortschritte bei der CO2-freien Energieversorgung rund um die Uhr, z. B. durch die Umstellung der Notfall-Strom-Aggregate von Rechenzentren auf Batterien, die Weiterentwicklung einer zeitbasierten Nachverfolgung des Einsatzes sauberer Energie und die Möglichkeit für Cloud-Kunden, die Regionen mit den geringsten CO2-Emissionen auszuwählen


Aufbau effizienterer, fortschrittlicher Technologien

Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeiten wir daran, Google-Rechenzentren zu den effizientesten der Welt zu machen. Im nächsten Schritt konzentrieren wir uns darauf, den CO2-Fußabdruck von ML-Modellen (Machine Learning) zu verringern, deren Entwicklung energieintensiv sein kann. Einige unserer neuesten Modelle verbrauchen bereits weniger als ein Zehntel der Energie typischer Modelle, während unsere für ML maßgeschneiderten TPU-Prozessoren schneller als der Industriestandard sind und viel weniger Strom verbrauchen. Diese Verbesserungen summieren sich: Eine kürzlich veröffentlichte Analyse hat gezeigt, dass die Kombination effizienter Modelle, Prozessoren und Rechenzentren mit sauberen Energiequellen den CO2-Fußabdruck, der zum Trainieren eines ML-Systems erforderlich ist, um das 1000-fache verbessern kann. 


Allen helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen

Im September 2020 haben wir uns außerdem dazu verpflichtet, mehr Möglichkeiten zu finden, wie unsere Produkte einer Milliarde Menschen helfen können, bis 2022 nachhaltige Entscheidungen zu treffen. In Kürze wird Google Maps standardmäßig die Route mit dem geringsten CO2-Fußabdruck verwenden und Sie können die Emissionen zwischen verschiedenen Routen vergleichen. Nest-Thermostate helfen US-Kunden, mehrere Milliarden kWh Energie zu sparen. Und mit Satellitenbildern aus fast vier Jahrzehnten gibt uns die neue Funktion Timelapse in Google Earth die Möglichkeit, die Folgen des Klimawandels für unseren Planeten besser zu verstehen.

Ansicht des Columbia-Gletschers auf einem Laptop und einem Smartphone aus der Google-Earth-Perspektive.

Unser „Rund-um-die-Uhr-CO2-frei-Ziel“ ist so ehrgeizig wie die Mondlandung, wie der Bau eines Quantencomputers oder die Entwicklung eines selbstfahrenden Autos. Ich war noch nie so optimistisch in Bezug auf unsere kollektive Fähigkeit – als Regierungen, Unternehmen sowie uns allen – zusammenzukommen und einen nachhaltigeren Weg für unseren Planeten zu finden. Wir werden weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen, unsere Partner unterstützen und hilfreiche Produkte entwickeln, um eine CO2-freie Zukunft für alle zu schaffen.