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Unterstützung der Nachrichtenbranche in der Bewältigung der Coronakrise
Google News Initiative

Unterstützung der Nachrichtenbranche in der Bewältigung der Coronakrise

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Auch in guten Zeiten sind lokale Nachrichten von zentraler Bedeutung, um Menschen und ihre Gemeinden zu verbinden. In der aktuellen Situation spielen sie eine noch größere Rolle, bei der Berichterstattung über lokale Ausgangssperren, über Schul- und Parkschließungen sowie über andere Informationen, wie sich COVID-19 auf das tägliche Leben auswirkt.

Diese wichtige Funktion lokaler Nachrichten ist jedoch angesichts des durch die Coronakrise ausgelösten wirtschaftlichen Abschwungs bedroht, die Nachrichtenbranche muss sich vor allem mit Stellenabbau, Zwangsurlaub und anderen Einschnitten beschäftigen. Die Google News Initiative möchte hier unterstützen, indem sie einen Journalism Emergency Relief Fund ins Leben ruft. Dieser bietet tausenden kleinen und mittelgroßen lokalen Nachrichtenverlagen dringend benötigte Hilfe an. Die Förderung steht all jenen Medienorganisationen offen, die in dieser Krisenzeit eigene lokale Nachrichteninhalte erstellen. Die Finanzierung reicht von Beträgen im vierstelligen Bereich für kleine hyperlokale Redaktionen bis hin zu Summen im niedrigen fünfstelligen Bereich für größere Redaktionen, die mehrere Regionen abdecken.

Ab heute können Verlage weltweit über ein einfaches Antragsformular Mittel beantragen. Wir haben den Prozess so schlank wie möglich gestaltet, um sicherzustellen, dass die zugelassenen Verlage Hilfe erhalten. Die Bewerbungsfrist endet am Mittwoch, den 29. April 2020. In den folgenden Wochen werden wir bekannt geben, wer die Finanzierung erhalten hat und wie diese Verlage das Geld investieren.

Darüber hinaus sehen wir, dass die Berichterstattung über die Coronavirus-Pandemie insbesondere auch Reporter beeinträchtigen kann. Aus diesem Grund spendet Google.org eine Million US-Dollar an das International Center for Journalists, das Ressourcen zur Unterstützung von Reportern weltweit bereitstellen will, sowie an das Dart Center for Journalism and Trauma der Columbia Journalism School, das jenen Journalisten hilft, die in der aktuellen Krise traumatischen Erlebnissen ausgesetzt sind.

Unsere heutige Ankündigung ergänzt eine Reihe weiterer Maßnahmen, die wir unternommen haben, um die Branche zu unterstützen und Menschen in der aktuellen Krise mit relevanten Informationen zu versorgen. Wir wollen alles tun, um den finanziellen Druck auf Redaktionen zu verringern und werden weiterhin nach Möglichkeiten suchen, zu helfen und diese dann bekannt zu geben.